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Ein optimales Verhältnis zwischen Licht und Schatten zu finden, ist eine zentrale Aufgabe im Museumsbau. Besonders gelungen ist sie dem australischen Architekturbüro Johnson Pilton Walker (JPW) beim Neubau des Chau Chak Wing Museum in Sydney. Hier können die drei Sammlungen Nicholson, Macleay und Art Gallery der University of Sydney erstmalig unter einem Dach besichtigt werden. Das Oberlicht aus insgesamt 48 quadratischen Isoliergläsern mit Kapillareinlagen von OKALUX verbindet die verschiedenen Gebäudeebenen und setzt so die empfindlichen Exponate dank individuell angepasster Transmissionswerte ins richtige Licht.

Die als Oberlichter eingesetzten Isoliergläser OKALUX K sorgen für gleichmäßige Raumausleuchtung und verhindern Schlagschattenbildung. Bildquelle: Fretwell Photography
Die als Oberlichter eingesetzten Isoliergläser OKALUX K sorgen für gleichmäßige Raumausleuchtung und verhindern Schlagschattenbildung. Bildquelle: Fretwell Photography

Als ein neues Tor zum Campus beschreiben die Architekten das kürzlich fertiggestellte Chau Chak Wing Museum auf dem Gelände der renommierten University of Sydney. Zur unmittelbaren Nachbarschaft gehört neben dem neugotischen Hauptgebäude und dem weitläufigen Victoria Park auch die gegenüberliegende Fisher Library aus dem Jahr 1962, an der sich der Neubau von JPW Architekten im Maßstab und Dimension oberirdisch orientiert. Das Resultat ist ein schwebender Betonkubus auf einem Sockel aus sandsteinfarbenen Betonfertigteilen.

Auch bei wechselhaftem Himmel entstehen dank der eingesetzten Kapillarplatten im Scheibenzwischenraum viel geringere Helligkeitsschwankungen als bei einer klaren Verglasung. Bildquelle: Fretwell Photography
Auch bei wechselhaftem Himmel entstehen dank der eingesetzten Kapillarplatten im Scheibenzwischenraum viel geringere Helligkeitsschwankungen als bei einer klaren Verglasung. Bildquelle: Fretwell Photography

Eine bemerkenswerte nach Osten ausgerichtete Auskragung von 14 Metern schützt den Ausstellungsraum und das darunter liegende Café vor direktem Lichteinfall. Beim Betreten des Museums beeindrucken das lichtdurchflutete, zentrale Atrium und die offenen Treppen, die sowohl die zwei oberen als auch die vier unteren Geschosse erschließen. Dass sich der Großteil des Gebäudes unterirdisch befindet, liegt an dem räumlich begrenzten Hanggrundstück inmitten eines alten Baumbestands. Neben Ausstellungswerkstätten und Sammlungslager im untersten Geschoss verfügt das 7.700 Quadratmeter große Museum über interaktive Lernräume und acht separate Galerien, in denen einige der bedeutendsten künstlerischen, wissenschaftlichen und archäologischen Artefakte Australiens ausgestellt sind. Darunter bekannte Pop-Art Werke, flämische Ölgemälde und außergewöhnliche Tierpräparate in Glasvitrinen.

Verfärbungen und andere Schädigungen der Ausstellungsgegenstände werden durch individuelle Belichtungsstärken vermieden. Bildquelle: Fretwell Photography
Verfärbungen und andere Schädigungen der Ausstellungsgegenstände werden durch individuelle Belichtungsstärken vermieden. Bildquelle: Fretwell Photography

„Die Vielfalt an Exponaten und deren unterschiedliche konservatorische Anforderungen stellten eine der größten Herausforderungen für die Fassadenplanung dar“, so Brad Woods, Executive Director bei dem australischen Okalux Partner Architectural Glass & Cladding (AGC). Um die lichtempfindlichen Ausstellungsstücke direkt nebeneinander zeigen zu können, entwickelte Okalux eine maßgeschneiderte Tageslichtlösung.

Die ausgewählten lichtstreuenden Isoliergläser OKALUX K mit Kapillareinlagen im quadratischen Format 1580 x 1580 Millimeter sorgen dank individuell angepasster Lichttransmission für optimalen UV-Schutz. Das durch ein Gitter aus subtilen Keilprofilen eintreffende Tageslicht oberhalb des Atriums garantiert dabei gleichzeitig eine exzellente Farbwiedergabe der Werke ohne direkte Schlagschatten zu erzeugen.

Oberhalb des großen zentralen Atriums und des Haupttreppenhauses gelangt das Tageslicht durch ein Gitter aus subtilen Keilprofilen. Bildquelle:Fretwell Photography
Oberhalb des großen zentralen Atriums und des Haupttreppenhauses gelangt das Tageslicht durch ein Gitter aus subtilen Keilprofilen. Bildquelle:Fretwell Photography

Mittels der Anzahl an Glasfaservliesen im Scheibenzwischenraum variieren die Transmissionswerte zwischen 18 Prozent in der Mitte bis hin zu 6 Prozent am äußeren Rand des Oberlichtes. Zudem gewährleistet die eingesetzte 3-fach Verglasung im Innenraum eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs und des CO2 Ausstoßes, da die künstliche Beleuchtung auf ein Minimum reduziert werden kann.

Das Chau Chak Wing Museum wurde entsprechend der Green Star-Bewertung des Australischen Nachhaltigkeitszertifikats GBCA fertiggestellt und steht in der Kategorie Kultur auf der Shortlist der World Architecture Festival Awards 2021. Nach langer pandemiebedingter Schließung ist das Museum seit dem 18. Oktober 2021 wiedereröffnet.

OKALUX Glastechnik GmbH, www.okalux.de

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Moderne Plattenbeläge werden immer raumgreifender. Das Drainagemodule SitaDrain Terra ergänzt diesem Trend. Mit seinem neuem Großformat passt er sich in aktuelle Bodenbelagsgestaltungen ein.

Rundum fünf Zentimeter mehr sorgen beim SitaDrain Terra Drainagemodul für einen großen optischen Unterschied. Mit der neuen Bauteilgröße von 500 x 500 Millimeter passen die Module übergangslos zu den aktuell beliebten, großformatigen Plattenbelägen. Unschöne und arbeitsaufwändige Stückelungen, bzw. Anpassungen des Bodenbelages erübrigen sich damit. Das ausgeglichene Fugenbild bleibt gewahrt.

Der neue SitaDrain Terra Drainagerost in 500 x 500 Millimeter Größe.
Der neue SitaDrain Terra Drainagerost in 500 x 500 Millimeter Größe.

Verborgen unter einem SitaDrain Terra kann ein Flächengully, geschützt vor Laub- und Fremdkörpereintrag, ganze Entwässerungsarbeit leisten. Vier große Gummimetallpufferfüße gewährleisten einen sicheren Stand, ohne die Abdichtungsbahn zu verletzen. Höhenverstellbare Standfüße, die stufenlos justiert werden können, sorgen für höchste Flexibilität und Bestzeiten beim Einbau.

Die Materialwahl ist eine Geschmacks- und Budgetfrage. Den praktischen SitaDrain Terra aus Stahl verzinkt, gibt es mit Gitterrost und – jetzt neu – mit Längsstabrost. Die edlere Variante in Edelstahl rostfrei ist mit Gitterrost und Längsstabrost erhältlich. Eins ist allen Modellen gemein: Die solide Konstruktion und die Rollstuhlbefahrbarkeit in der Klasse K 3.

Weitere Infos unter www.sita-bauelemente.de oder direkt bei Sita unter der Rufnummer +49 2522 8340-0.

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Ideal für Heimarbeiter, Schüler, Studenten und alle, die fürs Leben lernen: Der neue se:desk home von Sedus ist ein vielseitig einsetzbarer, höhenverstellbarer Sitz-/Steharbeitstisch, der in jeden Haushalt passt.

Mit einer Arbeitsfläche von 70 x 120 cm passt der Tisch auch kleine Räume und bietet gleichzeitig genügend Platz für größere technische Ausstattungen. Das integrierte Ablageboard, als zweite Ebene mit einer Tiefe von 17 cm, ist optimal, um z. B. einen zusätzlichen Bildschirm zu platzieren.

Der elektrisch höhenverstellbare Tisch folgt der Arbeitshöhe des Nutzers und bietet somit besten ergonomischen Komfort – ob großer oder kleiner Nutzer, ob sitzend oder stehend. Die stufenlose Höhenverstellung bedient eine Bandbreite von 65 bis 128 cm und bietet auch in der obersten Tischposition perfekte Stabilität.

Das organische Design, klare Linien und modernste Materialien zeichnen den se:desk home als langlebigen Arbeitstisch aus. Die abgerundete Tischplatte und der Sichtschutz aus nachhaltigem PET-Filz unterstreichen den wohnlichen Charakter. Eine optional abschließbare Schublade mit Metallgehäuse kann unter die Tischplatte montiert
werden.

Sämtliche Kabel können über einen perforierten Durchlass im Filz-Element geordnet vom Tisch zur Stromquelle geführt werden. Für die Organisation der Kabel unter der Tischplatte gibt es praktische Klettbänder sowie speziell entwickelte Kabelnetze.

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Vor 25 Jahren, in einer Zeit, in der Möbel aus Metall so gar nicht im Trend lagen, eroberte die CLASSIC LINE von müller möbel die Herzen von Designliebhabern. Jetzt bringt müller möbel zum 25. Firmenjubiläum die NEW CLASSIC LINE raus. Eine Reinterpretation der Auftaktidee, die den typischen Charakter der Möbellinie beibehält und gleichzeitig mit einem spannenden neuen Formschliff besticht.

Ein Barschrank, ein Schreibtisch und zwei Vitrinenschränke – in einer kleinen Werkstatt individuell handgefertigt aus Metall. Das war der Start von müller möbel vor 25 Jahren. Bis heute hält das Designlabel aus Augsburg an seinen Werten fest: einem hohen Anspruch an Design, Qualität, Handwerklichkeit, Nachhaltigkeit und der Produktion in Deutschland. Und natürlich auch an dem ganz besonderen Werkstoff „Metall“. Zum Firmenjubiläum hat das Unternehmen deshalb die erfolgreiche CLASSIC LINE von damals zusammen mit den Designern Jonas Kressel und Ivo Schelle neu aufgelegt.

Die NEW CLASSIC LINE setzt – wie das ursprüngliche Pendant – ein klares Statement. Mit einer harmonisch weichen Formsprache und einer feinen vertikalen Linienführung. Dabei versprüht das Design der Jubiläumsedition modernen Glamour und setzt stilvolle Akzente: Denn die schönen Möbelstücke glänzen mit edlen Materialien, luxuriösen Details und warmen Bronzefarbtönen. Der Barschrank und die Vitrinenschränke der CLASSIC LINE werden dabei durch zeitgenössische Sideboards ersetzt, die jeden Wohnraum zum Strahlen bringen – ganz gleich ob Wohnzimmer oder Büro.

Der Schreibtisch der NEW CLASSIC LINE ist in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich. Neben einer Arbeitsplatte aus Linoleum kann die Tischplatte auch in schwarzem Marmor gewählt werden. Griffe und Sockel sind in Perlbeige (RAL 1035), Schwarz (RAL 9005), Silber (RAL 9006) oder Aluminium poliert erhältlich. Die passenden Sideboards S 50 gibt es in drei unterschiedlichen Breiten und zwei Höhen. Türen, Schubladen und offene Elemente lassen in unterschiedlicher Anordnung individuelle Kombinationsmöglichkeiten zu. Und auch verschiedene Fußgestelle und Sockel können ganz nach Belieben konfiguriert werden. Diese und die Griffe sind ebenfalls in Perlbeige (RAL 1035), Schwarz (RAL 9005), Silber (RAL 9006) oder Aluminium poliert erhältlich. Und je nach Geschmack kann die Deckplatte der Sideboards in schwarzem Linoleum, schwarzem Glas oder schwarzem Marmor gewählt werden.

www.mueller-moebel.com

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Mit einer coronabedingten Verspätung von einem Jahr startete am 1. Oktober mit der Expo 2020 die erste Weltausstellung im arabischen Raum. Über 190 Länder haben die Veranstalter auf das Ausstellungsgelände in der Wüste gelockt, darunter auch die Schweiz, die sich mit einem ausdrucksstarken Pavillon präsentiert. Hierbei werden die Besucher über einen opulenten roten Teppich geführt, der sich zu einem kubistischen Bild in einer verspiegelten Fassade zusammenfügt.

Zum EXPO-Thema „Connecting Minds, Creating the Future“ zeigt sich die Schweiz zum einen als Land spektakulärer Naturerlebnisse, zum anderen als Innovations-Hotspot, was sich in der Präsentation ausgewählter Projekte und Produkte von Schweizer Hochschulen, Start-ups und innovativen Unternehmen wie z.B. Serge Ferrari aus Eglisau widerspiegelt.

Anlehnung an regionale Zeltbauten

Mit dem Konzept “Reflections” des Projektteams bestehend aus OOS (Architektur), Bellprat Partner (Szenografie) und Lorenz Eugster (Landschaft) wurde für den Schweizer Pavillon zur EXPO 2020 in Dubai ein Entwurf umgesetzt, der sich an temporäre Zeltbauten der Beduinen anlehnt und auf einer Grundkonstruktion aus Gerüstelementen und Textilien basiert.

Diese lassen sich leicht auf- und abbauen und reflektieren den Nachhaltigkeitsaspekt der Weltausstellung. Mit dabei ist als „High-Tech-Textil“ die nicht-brennbare Fassadenmembran Stamisol Safe One, die als gigantischer Fassadenvorhang installiert wurde.

Architektonische High-Tech-Membran

Während die Zugangsbereiche als illusionistisch geformte Spiegelfassaden ausgebildet wurden, zeigt sich die Nord- und Südfassade als opulenter Vorhang aus Textilmaterial, das durch sein silbernes Schimmern und eine raffinierte Raffung auffällt. Das hier eingesetzte Textil ist eigentlich eine High-Tech-Fassadenmembran, die aufzeigt, was technische Textilien aus der Schweiz heute für die aktuelle Architektur leisten.

Die Lücke schließen für mehr Sicherheit

Stamisol Safe One kam 2019 als weltweit erste nicht-brennbare, diffusionsoffene Fassadenmembran auf den Markt und wird von der Serge Ferrari AG im schweizerischen Eglisau hergestellt. Dazu Niklaus Zemp, CEO des Unternehmens: „Nachdem uns tragische Brandgeschehen, wie z.B. beim Grenfell Tower in London, gezeigt haben, wie verwundbar Hochhäuser oder andere risikobehaftete Gebäude sein können, haben wir in der Hinterlüftungsebene von vorgehängten Fassaden Fassadenmembranen als eines der Brandschutzrisiken identifiziert. Dies nahmen wir zum Anlass, einen Großteil unserer Ressourcen für R&D einzusetzen, um eine Fassadenmembran zu entwickeln, die nicht nur die hohen Wetterschutz-Funktionalitäten von Stamisol Bahnen in sich trägt, sondern durch eine hohe Brandschutz-Klassifizierung Euroklasse A2-s1,d0 vor einer weiteren Brandausbreitung wirksam schützt. Das Ergebnis war ein eigens entwickeltes Glasfasergewebe mit spezieller Elastomerbeschichtung, die auch diffusionsoffen ist.

Hohe Sicherheit für Bewohner und Gebäudenutzer

Was bisher nur für die Fassadenbekleidung und die Wärmedämmung möglich war, ist nun auch für Fassadenmembranen umsetzbar, sodass nun durchgängige Fassadenkonstruktionen in Euroklasse A2 möglich sind, die durch Stamisol Safe One

— nicht weiter zur Ausbreitung des Brandes in der Hinterlüftungsebene beitragen
— Bewohner vor gefährlicher, giftiger Rauchentwicklung schützen
— das Risiko für strukturelle Schäden verringern.

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Architekturporno oder auch „architectureporn“ sind in der Szene bekannte Begriffe. Sie zeugen von einem Problembewusstsein, denn Architektur findet heutzutage im gerüttelt Maß visuell (Simulationen, Renderings, Broschüren, Bildergalerien etc.) statt. Lediglich augenscheinliche Sphären schließen leibliches Erleben zwar nicht ganz aus, schränken dessen Wirkungsbreite allerdings ein. Merleau-Ponty lehrte uns diesbezüglich z. B. eine Leiblichkeit des lüsternen Blickes,...

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Mit “Fineo Hybrid” entwickelte die gleichnamige Tochter von AGC Glass Europe jetzt ein montagefertiges Isolierglas mit integrierter Vakuumglas-Einheit, die mit einem Ug-Wert unter 0,5 W (m2K) eine effektivere Wärmedämmung bietet als moderne Dreifach-Isoliergläser, aber deutlich schmaler ist. Hausbesitzer und Immobiliengesellschaften wird so ermöglicht, technisch veraltetes Isolierglas mit einem Zeitaufwand von wenigen Minuten pro Fenster auszutauschen und gut erhaltene Fensterprofile und Rahmen weiter zu nutzen. Der besonders nachhaltige Glastausch verursacht keinerlei Verschmutzungen oder Folgearbeiten an der Fassade und kann in Holz-, Alu-, Kunststoffprofilen oder auch in Mischprofilen vorgenommen werden. Wer Wohneigentum besitzt und seine Verglasungen tauscht, kann sich zudem über bis zu 15.000 Euro Zuschuss im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude freuen. “Fineo Hybrid” gehört zu den wenigen Verglasungen, die die Förderbedingungen des BAFA vollumfänglich erfüllen.

Der Aufbau von Fineo Hybrid ähnelt dem eines herkömmlichen Zweifach-Isolierglases, die technischen Werte in punkto Wärme- und Schalldämmung sind durch die Vakuumglas-Technologie allerdings deutlich effektiver. Die Montage ist zeitsparend, besonders sauber und vermeidet Folgearbeiten an der Fassade. Durch die Erhaltung der Rahmen und Profile ist der Isolierglas-Tausch zudem besonders nachhaltig. Foto: Fineo
Der Aufbau von Fineo Hybrid ähnelt dem eines herkömmlichen Zweifach-Isolierglases, die technischen Werte in punkto Wärme- und Schalldämmung sind durch die Vakuumglas-Technologie allerdings deutlich effektiver. Die Montage ist zeitsparend, besonders sauber und vermeidet Folgearbeiten an der Fassade. Durch die Erhaltung der Rahmen und Profile ist der Isolierglas-Tausch zudem besonders nachhaltig. Foto: Fineo

Viele Gebäude, die in den 1990er-Jahren gebaut oder saniert wurden, verfügen noch über gut erhaltene Fenster, die Verglasungen sind jedoch inzwischen technisch veraltet. Ein Austausch der kompletten Fenster wäre die Standardlösung, jedoch baulich sehr aufwendig, würde viel Schmutz verursachen und Folgearbeiten an der Fassade wären unvermeidbar. Die elegantere Lösung bietet die AGC-Tochter Fineo jetzt mit einem gut ausgebauten Netz von zertifizierten Montagepartnern an: Dieser inspiziert die vorhandenen Fenster und legt gemeinsam mit den Hausbesitzern den Aufbau der neuen Isoliergläser fest. Anschließend wird sauber und zeitsparend das alte Isolierglas ausgeglast und durch die neuen Isoliergläser ersetzt. Die gut erhaltenen Rahmen können erhalten bleiben. Dieses ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in puncto Nachhaltigkeit die weitaus bessere Lösung – denn warum wegwerfen, was noch gut erhalten ist? Fineo Hybrid übertrifft die technischen Werte von Dreifach-Isoliergläsern, verfügt aber über einen deutlich schlankeren Aufbau ab 22 Millimetern. Durch die Kombination einer normalen Fensterscheibe und einer Fineo-Unit in einem Zweifach-Isolierglas entstehen hervorragende Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften. Der Ug-Wert liegt zwischen 0,4 und 0,5 W(m2K), je nach gewählter Konfiguration. Die erhöhte Schallisolation (Rw bis zu 38 dB) hält Verkehrslärm außen vor. Wie das monolithische Produkt kommt Fineo Hybrid ohne die Evakuierungsöffnung herkömmlicher Vakuumgläser aus, darum ist das Glas wartungsfrei.

Staatliche Förderung bis zu 15.000 Euro

Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude wird der Glastausch vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit bis 15.000 Euro (inkl. Energieberatung für Wohngebäude) staatlich gefördert. Mehr Informationen und die genauen Förderbedingungen sind abrufbar unter
www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/effiziente_gebaeude_node.html

Pünktlich zum Marktstart stellt Fineo eine Broschüre mit den technischen Daten zur Verfügung. Jetzt per E-Mail an info@fineoglass.eu anfordern oder downloaden unter www.fineoglass.eu

Die neue Broschüre zu „Fineo Hybrid“ zeigt anschaulich die verschiedenen Standard-Aufbauten des innovativen Mix aus Isolierglas und Vakuumglas. Zudem veranschaulicht sie das einfache Vorgehen beim Glastausch. Foto: Fineo
Die neue Broschüre zu „Fineo Hybrid“ zeigt anschaulich die verschiedenen Standard-Aufbauten des innovativen Mix aus Isolierglas und Vakuumglas. Zudem veranschaulicht sie das einfache Vorgehen beim Glastausch. Foto: Fineo

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Keine Schnitzer, keine Lücken in der Wärmedämmung, keine Wärmebrücken, sondern millimetergenaue Perfektion: Dafür werden die neuen vorprofilierten SitaDämmkörper eingesetzt.

Auf Baustellen haben sich manuell ausgeschnittene Dämmkörperdurchdringungen überlebt. Der Zeitaufwand ist zu hoch, das Ergebnis nie 100%ig exakt. Noch heikler wird es, wenn kompliziert geformte Ablaufkörper die Arbeit erschweren. Drei neue Sita Dämmkörper liefern Lösungen für spezielle Einsatzzwecke. Wünsche aus der Praxis nahmen dort Form an.

Formschlüssige Einbettung des kuppelförmigen Bauteils: Dämmkörper für die SitaVent Grundplatte.
Formschlüssige Einbettung des kuppelförmigen Bauteils: Dämmkörper für die SitaVent Grundplatte.

Mit Gefälle: Dämmkörper für SitaStandard abgewinkelt

Das wärmebrückenfreie händische Anarbeiten der Gullykörper in die Wärmedämmung ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Abhilfe bringt der neue 180 mm hohe PUR-Dämmkörper für die Nennweite DN 100. Komplett mit 3 Grad Gefälle vorprofiliert macht er den formschlüssigen Einbau zur Minutensache. Selbst Sicherungsschelle und Anschlussrohr werden passgenau eingegliedert.

Dämmkörper für die SitaVent Grundplatte

Der Einbau von Durchdringungen kann Zeit und Nerven kosten. Bis zu einer halben Stunde werden im Schnitt dafür aufgewendet. Mit dem speziellen PUR -Dämmkörper wird die domförmige Grundplatte für den SitaVent Systemlüfter in DN 100 und DN 150 in Sekundenschnelle in die Wärmedämmung integriert. Lückenlos perfekt.

Mit Kontrollkern: Der Dämmkörper für SitaVent Revision.
Mit Kontrollkern: Der Dämmkörper für SitaVent Revision.

Mit Kontrollkern: Dämmkörper für SitaVent Revision

Unterhalb der Wärmedämmung alles in Ordnung? Diese Frage lässt sich mit Hilfe der SitaVent Revision beantworten. Der Rohrschacht in DN 100 oder DN 150 erlaubt den Zugriff auf einen Wärmedämmkern, der sich an einer Ringschraube gut greifen und entnehmen lässt. Bisher musste dieser kreisrunde Wärmedämm-Bohrkern vom Verarbeiter selbst ausgeschnitten werden. Das gelang mehr oder minder gut. Der neue SitaVent Revision Dämmkörper kommt daher gleich mit einem vorkonfektionierten, kreisrunden Kontrollbohrkern. Den Praktiker wird`s freuen.

Doppelt praktisch: Alukaschierung

Alle Dämmkörper sind beidseitig alukaschiert. Vor dem Einbau schützt dies vor Beschädigungen bei Transport und Lagerung auf der Baustelle. Nach der Montage funktioniert die Alukaschierung als eingebaute Dampfsperre, die den Wärmedämmaufbau vor Feuchtigkeitseintrag schützt.

Weitere Infos unter www.sita-bauelemente.de oder direkt bei Sita unter der Rufnummer +49 2522 8340-0.

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Ihre Funktionsweise ist so simpel wie genial: Betritt man den Erfassungsbereich von Bewegungsmeldern, wird das Licht eingeschaltet, ohne dass der Anwender einen Schalter betätigen muss. Bewegungsmelder sind damit seit Jahren fester Bestandteil der Beleuchtung in Haus und Garten. Waren sie in der Vergangenheit noch eher ein unscheinbarer Helfer, um vor der Haustür oder im Keller nicht im Dunkeln zu stehen, geraten die Geräte aktuell wieder stärker in den Fokus von Heimwerkern und Elektroinstallateuren. Denn sie bringen nicht nur unkompliziert Licht und Komfort in den Haushalt. Mit Bewegungsmeldern lässt sich auch ganz leicht Strom sparen, was sie zu unverzichtbaren Komponenten in modernen, nachhaltig eingerichteten Haushalten macht. Ganz besonderes Potenzial entfalten die Geräte aber im Zusammenspiel mit Smart Home-Systemen, in denen sie für einen noch höheren Grad an Automation sorgen und daher gerade einen starken Trend erleben.

Einfache Montage, große Wirkung

Bewegungsmelder werden typischerweise in Unterputz- und Aufputzbewegungsmelder unterschieden. Beide Typen, die in jedem gut sortierten Baumarkt zu finden sind, basieren in der Regel auf einem PIR-Sensor (Passive Infrared Sensor), der nicht die Bewegung direkt wahrnimmt, sondern Temperaturschwankung einer vorbeilaufenden Person. Sie eignen sich für verschiedene Einsatzbereiche: Die Aufputzgeräte sind für den Außenbereich, die Unterputzgeräte für den Gebrauch in Innenräumen konzipiert. Beim Einbau sollten Anwender darauf achten, die Geräte nicht in direkter Nähe zu Heizkörpern oder im Bereich direkter Sonneneinstrahlung zu installieren, da dies zu unerwünschter Aktivierung führen kann. Bei Inbetriebnahme lässt sich dann nahezu jeder Bewegungsmelder hinsichtlich seiner Lichtempfindlichkeit, seiner Nachlaufzeit und seines Erfassungsbereichs individuell einstellen. Die Bedienung ist simpel und für jeden Laien geeignet. Einzig beim Kauf sollten Heimwerker auf einige technische Besonderheiten achten. So lassen sich grundsätzlich zwei Varianten des Unterputzbewegungsmelders finden: 2-Draht-Geräte und 3-Draht-Geräte. Die 2-Draht-Geräte bedingen eine sogenannte Grundlast, sprich eine bestimmte Wattzahl der angeschlossenen Leuchtmittel. Wird die Grundlast des Bewegungsmelders unterschritten, etwa weil die Glühbirne unter 40 Watt hat, der Bewegungsmelder erst nur mit über 40 Watt funktioniert, löst dieser nicht aus. Bei 3-Draht-Geräten entfällt dieses Problem. Allerdings ist die Installation mit größerem Aufwand verbunden. Denn Unterputzbewegungsmelder dienen meistens als Ersatz für konventionelle Lichtschalter, hinter denen nur zwei Drähte bzw. zwei Adern einer Leitung sitzen. Für den Einsatz eines 3-Draht-Gerätes müsste man eine zusätzliche Leitung verlegen, was größere Elektroinstallationsarbeiten notwendig macht.

Stromsparen leicht gemacht mit Unterputzbewegungsmeldern

Nach erfolgreicher Installation lässt sich mit Hilfe von Bewegungsmeldern im Alltag unkompliziert Strom sparen und die Energieeffizienz im Haus verbessern. Denn in zahlreichen Alltagssituationen bleibt das Licht bei manueller Bedienung oft länger an als geplant: Die Kinder beispielsweise vergessen, es nach der Badnutzung auszuschalten, und brennt das Licht versehentlich noch im obersten Stockwerk, steigt man die Treppen aus Bequemlichkeit erst später wieder hoch. Auch, wer mit vollen Händen einen Raum verlässt – etwa eine Waschküche, den Keller oder den Dachboden – lässt häufig das Licht an, bis die Hände wieder frei sind und der Schalter betätigt werden kann. In all diesen Situationen wird Energie vergeudet, die nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt unnötig belastet. Unterputzbewegungsmelder, die es übrigens in ganz unterschiedlichen Designs und Farben gibt, lösen dieses Problem auf unkomplizierte Art und Weise: Das Licht wird nur bei Dunkelheit ein- und nach Ende der Nachlaufzeit automatisch wieder ausgeschaltet.

Komfort und Sicherheit auch im Außenbereich

Im Außenbereich vermitteln Bewegungsmelder den Anwendern insbesondere am Abend und in der dunklen Jahreszeit zudem ein Gefühl von Sicherheit. Denn dank der automatisch aktivierten Beleuchtung entfällt im Dunkeln das Tasten nach dem Lichtschalter oder dem Schlüsselbund in der Tasche, potenzielle Stolperfallen sind gut sichtbar und man kann unbekannte Geräusche, wie das Knarzen eines Astes besser zuordnen, ohne sich fürchten zu müssen. Neben der Sicherheit ist auch der Komfort ein starkes Argument für die Installation eines Bewegungsmelders. So entfallen beispielsweise unnötige Fußwege zum Lichtschalter im Außenbereich bei Nässe und Kälte.

Achtung Feuchtigkeit – Besonderheiten von Aufputzbewegungsmeldern

Wer im Außenbereich Bewegungsmelder anbringen möchte, sollte auf einige technische Besonderheiten achten. Je nachdem, wie geschützt der Bewegungsmelder platziert wird – beispielsweise dem Regen stark oder wenig ausgesetzt – kann zwischen geringeren Schutzgraden (mindestens IP 44) und hohen Schutzgraden (z. B. IP 55) gewählt werden. Empfohlen wird zudem eine Installationshöhe von 2,50 Metern für eine optimale Erfassung. Außerdem nehmen PIR-Bewegungsmelder über die Infrarotsensoren zwar nur Temperaturwechsel wahr, dennoch sollten Anwender bei der Montage schwankende Äste oder größere Bepflanzung im Erfassungsbereich berücksichtigen, weil diese durch ihre Bewegung einen wärmeren Luftzug verursachen und damit den Bewegungsmelder auslösen können. Letzteres kann mit Hilfe von Abdeckblenden verhindert werden, die den Geräten in der Regel beiliegen.

Einbindung ins Smart Home-System

Ihre bewährte und unkomplizierte Funktionsweise, die mit ihren vielen Vorteilen den Alltag erleichtert, wird nun mehr und mehr in Smart Home-Systeme übertragen. Diese werden meist über Smartphones, Tablets oder ein stationäres Touchpanel gesteuert und erfahren mit Hilfe von Bewegungsmeldern einen ganz neuen, zusätzlichen Komfort, beispielsweise wenn sie beim Betreten des Hauses komplette Licht- und Stimmungsszenarien starten. Die Möglichkeiten für den Einsatz von Bewegungsmeldern innerhalb von Smart Home-Systemen werden dabei immer vielfältiger. Und je stärker die Digitalisierung Einzug in die Haushalte hält, desto mehr steigt auch die Nachfrage nach Bewegungsmeldern als i-Tüpfelchen eines smarten Energiemanagements. Denn sie liegen als ein Produkt, das die intelligente Lichtsteuerung unterstützt, für mehr Sicherheit sorgt und dabei auch noch Strom spart, voll im Trend und gehören somit in jeden Haushalt!

www.kopp.eu

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Im Herbst 2021 gibt es bei Sita neue Produktideen, die die Entwässerung, Lüftung und Revision noch leichter und sicherer gestalten.

Die Teilnahme an dem ca. 45-minütigem Neuheiten-Webinar der Sita Bauelemente GmbH ist gut investierte Zeit. Die Veranstaltung startet am 9. September 2021 ab 10:00 Uhr.

Präsentiert werden die neuen Problemlöser-Produkte anhand von Modellen. Sita Experten geben hilfreiche Einbautipps, erläutern aber auch die Markthintergründe zur Produktentwicklung.

Eine Anmeldung im Internet eröffnet den Zugang. Interessenten klicken sich unter sitaseminare.de bis zum Anmeldeformular. Die Teilnahme ist kostenlos.

Diejenigen, die keine Zeit haben, am Neuheiten-Webinar teilzunehmen, können sich auf der Microsite unter neuheiten.sita-bauelemente.de informieren. Auch ein Klick auf den SitaCampus unter sitaseminare.de lohnt sich. Dort finden sich das ganze Jahr spannende Webinare rund um die Flachdachentwässerung.

Experte live: Dominic Kortenbusch aus der Sita Anwendungstechnik
Experte live: Dominic Kortenbusch aus der Sita Anwendungstechnik

Der Beitrag Sita Neuheiten-Webinar Herbst 2021 – Gucken, was entwässerungstechnisch läuft erschien zuerst auf DACH Fachzeitung.