Allgemein


Im April 2021 führte der österreichische Digitalisierungsexperte für Bahninfrastruktur Track Machines Connected (tmc) im Auftrag des Generalplaners, der OBERMEYER Infrastruktur GmbH & Co. KG, auf der Bahnstrecke Karlsruhe–Basel insgesamt acht Befahrungen des Planfeststellungsabschnitts 7.1 („Tunnel Offenburg“) durch. Dabei kam das Messfahrzeug EM 100VT von Plasser & Theurer zum Einsatz.

Die „Rheintalbahn“ von Mannheim nach Basel ist mit ihren rund 270 Kilometern Länge eine der ältesten und am stärksten befahrenen Eisenbahnstrecken Europas. Aufgrund bestehender Engpässe wird die Strecke zwischen Karlsruhe und Basel im Auftrag der DB Netz AG viergleisig aus- und teilweise auch neu gebaut. Herzstück des ca. 15,5 Kilometer umfassenden Teilabschnitts zwischen Appenweier und Hohberg (Planfeststellungsabschnitt 7.1) ist der 11 km lange Tunnel Offenburg.

Bestandserfassung 2.0: der digitale Zwilling

Im Zuge der Digitalisierung der Planung führte tmc im Auftrag von OBERMEYER im April in diesem Abschnitt (zwischen Appenweier und Lahr) insgesamt acht Befahrungen mit dem Messfahrzeug EM 100VT durch. Dabei wurden alle durchgehenden Hauptgleise der Strecken 4000 („Rheintalbahn“) und 4280 („NBS Karlsruhe – Basel“) zwischen dem Bahnhof Appenweier und dem Überholbahnhof Niederschopfheim redundant erfasst. Das Ergebnis ist die digitale Abbildung der kompletten Strecke, ein „Digitaler Zwilling“, auf dessen Basis letztendlich das mehrdimensionale, georeferenzierte und zentrale Bestandsmodell der Schieneninfrastruktur erstellt werden kann.

„Durch den Einsatz modernster Vermessungstechniken sollen belastbare Bestandsmodelle erzeugt und in unserem Projekt Tunnel Offenburg zum Einsatz kommen. Auf Grundlage aktueller und den Projekterfordernissen entsprechender Genauigkeit von Bestandsaufnahme und Bestandsmodellierung wird die Planung im Projekt Tunnel Offenburg verbessert und optimiert“, erklärt Mesut Yöney, BIM-Manager der DB Netz AG im Großprojekt.

Kaum Einschränkungen des laufenden Verkehrs

Die Befahrungen erfolgten mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h in Taktlücken des laufenden Verkehrs. So kam es beim Betrieb dieser vielbefahrenen Bahnstrecke kaum zu Beeinträchtigungen.

Die durch insgesamt drei Laserscanner und zwei hochfrequente Kameras geschaffene Datengrundlage soll nun nach dem derzeitigen Post-Processing in einem künftigen Bestandsmodell weiterverwendet werden, welches OBERMEYER als Basis für die BIM-Planung im Projekt erzeugen wird. So kann direkt in einer dreidimensionalen Umgebung geplant werden. Die zukunftsweisende Weiterentwicklung der Schieneninfrastruktur erfolgt mit dieser Datengrundlage ohne weitere Eingriffe in den laufenden Betrieb.

Der PfA 7.1 wird zum BIM-Projekt

Der aus der Bestandsaufnahme zu erzeugende Digitale Zwilling ermöglicht beim PfA 7.1 die vollständige Umstellung der im Jahr 2017 noch konventionell in 2D gestarteten Planungen auf die BIM-Methodik (Building Information Modeling). „Als BIM-Unternehmen setzt wir auf eine nachhaltige Entwicklung dieser Planungsmethode in unseren Gesamtplanungsprojekten der Infrastruktur unter Zuhilfenahme moderner Technologien. Gemeinsam mit der DB Netz AG als Auftraggeber wird BIM nach der Pilotierung im Jahr 2018 in unserem Projekt PfA 7.1 nun alltagstauglich eingesetzt und weiterentwickelt“ sagt Michael Gieschke, Gesamtprojektleiter für OBERMEYER.

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Lange ist es her, dass ich Hans Kollhoff persönlich erlebte. Im Reisebus gondelten wir damaligen Architekturstudenten mit ihm durch Berlin. Er zeigte seine Stadt, lobte dieses und jenes Gebäude mit Emphase und verriss andere ohne jede Gnade. In der Rückschau ist unsere damalige Ratlosigkeit bezeichnend. Wir kamen nicht zurecht mit seiner klaren Kante. Irgendetwas wehrte...

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Die Zahl der Hochschulen und Universitäten in Deutschland, die BIM-Programme anbieten, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Das gilt für Bachelor- wie für Master-Studiengänge in den Ingenieur- und Architekturfakultäten. Zusätzlich werden viele BIM-Kurse von Verbänden und Kammern der Baubranche angeboten. Ebenso sind zahlreiche private Initiativen auf dem Markt, die Online- und Präsenzschulungen zu Digitalisierungsthemen im Allgemeinen und BIM im Speziellen anbieten.

Die Jade Hochschule in Oldenburg beobachtete den Stand der BIM-Ausbildung in den Jahren 2014-2016. In diesem Zeitraum begann die Implementierung von BIM in allen untersuchten Bundesländern, sowohl in die Lehrpläne der Hochschulen als auch in die Weiterbildung. Hier ergaben sich Unterschiede zu anderen Ländern in Europa. So betrachten in England eine Vielzahl von BIM-Masterstudiengängen die Methodik BIM im gesamten Lebenszyklus des Bauobjektes. Verglichen dazu wurden in Deutschland weitestgehend nur einzelne Module zum Thema BIM in die Lehrpläne der Hochschulen integriert. Im Allgemeinen richtete die Mehrheit der BIM-Aus- und Weiterbildungskonzepte in Deutschland den Fokus auf den Umgang mit bestimmter BIM-Software. Die Anwendung der eigentlichen Methodik, die veränderten Kommunikationsstrukturen im Rahmen eines OpenBIM-Konzeptes, lag im internationalen Vergleich weit zurück.

Initiativen/Organisationen für die BIM-Ausbildung und BIM-Entwicklung

buildingSMART Germany hat sich zum Ziel gemacht, die Entwicklung von BIM-Bildungsinitiativen in Deutschland zu unterstützen und zu fördern. Dadurch soll sichergestellt werden, dass eine konsistente BIM-Ausbildungslandschaft hierzulande entsteht.

bSI Professional Certification Program

Mit seinem Professional Certification Program (bSI PCert) bietet buildingSMART International einen weltweit gültigen Qualitätsmaßstab zum Bewerten und Vergleichen der Kenntnisse und Kompetenzen in Building Information Modeling. Hierzulande kooperiert buildingSMART Deutschland mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Gemeinsam haben sie die Richtlinie VDI/bS-MT 2552 8.1 entwickelt, als Grundlage dieses Programmes. Blatt 8.2 steht – ebenfalls als Gemeinschaftsprodukt von buildingSMART und VDI – kurz vor der Veröffentlichung. Im Rahmen dieses Zertifizierungsprogrammes bietet buildingSMART selbst keine Schulungen oder Kurse an, sondern definiert vielmehr Mindestanforderungen der Lehrinhalte und Lernergebnisse, regelt die Zulassung von Schulungsanbietern sowie die Prüfung und Zertifizierung von Einzelpersonen. Für die eigentliche Ausbildung ist der Schulungsanbieter verantwortlich.

Das bSI PCert ist zweistufig aufgebaut. Die erste Stufe des BuildingSMART Zertifizierungsprogramms – das Professional Certification – Foundation – zielt auf ein einheitliches Verständnis der BIM-Grundlagen ab. Es soll Basiswissen in Building Information Modeling vermitteln und das erlangte Wissen mittels einer zentralen, international abgestimmten Prüfung geprüft und zertifiziert werden. Dieses Basis-Programm wird den Schulungsanbietern in Deutschland seit Mai 2018 als buildingSMART/VDI-Zertifikat BIM-Qualifikationen – Basiskenntnisse angeboten. Ca. 40 Schulungsanbieter, darunter Hochschulen, private Weiterbilder, Kammern und Unternehmen, bieten seitdem in Deutschland Ihren Schulungsteilnehmern diese Zertifizierung an. Mehr als 2500 Teilnehmer wurden bisher zertifiziert.

In der zweiten Phase wird ab Herbst 2021 die Aufbaustufe angeboten, Professional Certification – Practitioner genannt. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung anwendungsbezogener BIM-Kompetenzen.

Neben buildingSMART Germany gibt es in Deutschland weitere Institutionen, die das Ziel verfolgen, die Digitalisierung im Bauwesen voranzutreiben und Unternehmen der Baubranche dabei zu unterstützen.

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Seit 2018 arbeitet in Deutschland das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen mit dem Ziel, die Digitalisierung und Vernetzung mittelständischer Unternehmen in der Wertschöpfungskette der Projektentwicklung des Planens, Bauens und des Betriebs zu unterstützen. Dieses Kompetenzzentrum wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“. Das übergeordnete Anliegen des Kompetenzzentrums ist, die vermehrte Anwendung der Methode BIM zu fördern sowie eine erfolgreiche Implementierung digitaler Planungsmethoden im Bauwesen zu erreichen. Das bedeutet, dass die BIM-Debatte von Bauenden, Projektsteuernden, Architekturschaffenden, Ingenieuren/innen und Software–Entwickelnden auf die Phasen der Projektentwicklung und des Betriebs ausgeweitet werden soll. Damit sollen angrenzende Branchen der Banken-, Versicherungs- und Immobilienwirtschaft, des Facility-Managements und des Handwerks für die neuen Möglichkeiten sensibilisiert werden.

planen-bauen 4.0 GmbH

Die planen-bauen 4.0 GmbH koordiniert und beschleunigt seit ihrer Gründung 2015 die Digitalisierung des deutschen Bauwesens. Sie begleitet die BIM-Pilotprojekte des Bundes im Bereich Hochbau, Straße, Schiene und Wasserstraße. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten zur Standardisierung und Implementierung der modellbasierten Arbeitsweise involviert.

BIM Deutschland

Die deutsche Bundesregierung möchte die Digitalisierung der Geschäftsprozesse im Bauwesen beschleunigen und aktiv mitgestalten. Deshalb hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zusammen mit Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Sommer 2019 BIM Deutschland als das Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens gegründet. Das wichtigste Ziel von BIM Deutschland ist die Erstellung abgestimmter und einheitlicher Vorgaben im Infrastruktur- und Hochbau. Alle erarbeiteten Informationen und Werkzeuge sollen offen und unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Wahrnehmung der Methode BIM in Deutschland

Building Information Modeling als Planungsmethode ist in Deutschland durchaus existent. Dennoch zeigen Studien, dass viele Unternehmen diese Methode nicht oder nur unzureichend nutzen. Dies birgt das Risiko, dass sie ihre Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel setzen, weil sie den Anschluss an neue Geschäftsfelder verlieren. Die Forderung privater Auftraggeber nach dem Einsatz von BIM ist noch gering. Zunehmend fordern jedoch immer mehr Ausschreibungen das digitale Planen und Bauen.

In Deutschland nimmt nun der Bund eine Vorreiterrolle ein. So soll künftig schon bei der Vergabe öffentlicher Aufträge für den Bundesinfrastrukturbau und den infrastrukturbezogenen Hochbau verstärkt auf BIM gesetzt werden. Die größte Herausforderung sind dabei fehlende Regeln und Standards. Deshalb haben Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden bei einer Anhörung im Deutschen Bundestag im Januar 2020 gefordert, verlässliche Rahmenbedingungen für Planungs- und Bauunternehmen bei der Digitalisierung zu schaffen.

Dieser Beitrag entstand durch die Unterstützung von Silke Wedemeyer / Jade Hochschule Oldenburg, Fachbereich Bauwesen und Geoinformation / Lehreinheit Bauwesen; Janine Altmann / buildingSMART Dresden, Zertifizierung & Regionalgruppen, EU-Förderprojekt ESSENCE; Prof. Dr. Sebastian Hollermann / Jade Hochschule Oldenburg, Fachbereich Bauwesen und Geoinformation / Lehreinheit Bauwesen

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Dank eines umfangreichen Krisen- und Präventionsmanagements konnte das Bauunternehmen WOLFF & MÜLLER im Corona-Jahr seine Aufträge weitgehend wie geplant ausführen. In nächster Zeit stehen einige Großprojekte mit Stammkunden an.

Mit rund 2.100 Mitarbeitern an bundesweit 26 Standorten gehört WOLFF & MÜLLER zu den größten deutschen Bauunternehmen in privater Hand. Jetzt hat das Familienunternehmen seine Bilanz für das Corona-Jahr 2020 vorgelegt. In den drei Geschäftsfeldern Bau, Baustoffe und Dienstleistungen wurden insgesamt 930 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Vergleich zum Vorjahr 2019 zeigt: Während die Bereiche Baustoffe (30 Millionen) und Dienstleistungen (10 Millionen) konstant blieben, gingen die Bauleistungen aufgrund der Pandemie um 7,3 Prozent zurück. Der Umsatz von 890 Millionen Euro verteilt sich hier maßgeblich auf die Segmente Hoch- und Industriebau (340 Millionen), Tief- und Straßenbau (220 Millionen), Ingenieurbau (40 Millionen) sowie Baubeteiligungen (150 Millionen). „Im Vergleich zu anderen Branchen ist die Bauwirtschaft relativ gut durch dieses Ausnahmejahr gekommen. Wir sind dankbar, dass wir weiterbauen konnten, wenn auch unter erschwerten Bedingungen und mit einem hohen Zusatzaufwand“, sagt Geschäftsführer Udo Berner.

Großaufträge vor allem von Stammkunden

Vor allem im Hoch- und Industriebau haben sich die Corona-Auswirkungen bemerkbar gemacht: Planungszyklen haben sich verlängert, Baugenehmigungen verzögert. Einige Bauherren haben angesichts der Unsicherheit, wie sich die globale Wirtschaftslage entwickelt, geplante Projekte zurückgestellt. Andererseits holt gerade dieser Bereich derzeit stark auf: Ende 2020 gingen mehrere Großaufträge bei WOLFF & MÜLLER ein, darunter das Quartier Q8 im Stuttgarter Neckarpark, der Bürokomplex Marienzeile in Nürnberg, die Werkserweiterung für SEW Eurodrive in Graben-Neudorf, die Justizvollzugsanstalt in Zwickau und das Biomassekraftwerk in Hürth. Dieser Trend setzt sich 2021 nahtlos fort. Auch im nachhaltigen Modulbau steht ein großes Bauvorhaben an: Gemeinsam mit „aktivhaus“ realisiert WOLFF & MÜLLER in den nächsten Jahren ein Energiehaus-Plus-Quartier mit 329 Wohnungen für Mitarbeiter des Klinikums Stuttgart; Bauherr ist die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG). „Wir haben derzeit eine gute Auftragslage, die insbesondere auf die gute Zusammenarbeit mit Stammkunden zurückzuführen ist. Viele Bauherren, darunter DIBAG, SEW oder EUREF, kommen immer wieder auf uns zurück“, erklärt Berner.

Baubesprechung am digitalen Modell: Hochbauprojekte werden standardmäßig mit BIM abgewickelt. Foto: Swen Carlin
Baubesprechung am digitalen Modell: Hochbauprojekte werden standardmäßig mit BIM abgewickelt. Foto: Swen Carlin

Bauen in Corona-Zeiten: enormer Zusatzaufwand

Um trotz der Pandemie sicher weiterbauen zu können, hat WOLFF & MÜLLER ein umfangreiches Krisenmanagement aufgesetzt. Für vier Zielgruppen – Mitarbeiter, Kunden, Baupartner sowie Umwelt und Gesellschaft – wurde jeweils ein Lenkungskreis eingerichtet, der die Situation regelmäßig neu bewertet und pragmatische Maßnahmen festlegt. In einem zentralen Kernteam laufen die Fäden zusammen. Für jedes Bauprojekt hat das Unternehmen Präventionsmaßnahmen entwickelt und überprüft deren Umsetzung. Dabei werden nicht nur Abstand, Hygiene, Arbeitsorganisation und Kontakterfassung geregelt, sondern auch die Kommunikation und Kontrolle der Maßnahmen. Außer den eigenen Mitarbeitern gilt es, auch jene der Baupartner mitzunehmen, die in den verschiedenen Gewerken auf der Baustelle aktiv sind. „Der größte Aufwand besteht darin, die Arbeiten im Vorfeld genau zu durchdenken und so zu organisieren, dass keine Hotspots entstehen, an denen man sich ungeschützt nahekommt“, sagt Berner. Dazu setzt WOLFF & MÜLLER zum Beispiel auf ein rollierendes Schichtsystem und mehr technische Hilfsmittel wie Stützen oder Handlifte. Zudem wird möglichst viel im Freien vorgefertigt.

Eigener Campus fertiggestellt

„2020 war auch deshalb ein besonderes Jahr, weil wir unseren WOLFF & MÜLLER Campus in Stuttgart fertiggebaut haben“, sagt Dr. Albert Dürr, Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. Zu den Bestandsbauten gesellt sich nun ein neues Verwaltungsgebäude mit einer „WOLFF & MÜLLER Welt“ zur Präsentation des Unternehmens, einem modernen Konferenz- und Veranstaltungsbereich sowie drei Büroetagen. Hinzu kommen ein Hotel mit dem Betriebsrestaurant und ein neues Parkhaus. Die einzelnen Gebäude sind um einen zentralen Campus-Platz angeordnet.

Building Information Management ist Standard im Hochbau

Was die Zukunft betrifft, setzt WOLFF & MÜLLER weiterhin auf Prozessoptimierung und Digitalisierung. Seit Anfang 2020 ist Building Information Management (BIM) bei den Hochbauprojekten des Unternehmens Standard in der Rohbauphase und oft auch darüber hinaus. Auch die Nachhaltigkeitsstrategie wird ständig weiterentwickelt. Im Mai wurde WOLFF & MÜLLER als „Axia Best Managed Company 2021“ ausgezeichnet, einem Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Firmen mit Hauptsitz in Deutschland.

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Das Immobilienberatungs- und Planungsbüro CANZLER, ein Unternehmen der SOCOTEC Gruppe, setzt seit Jahren auf die modellbasierte digitale Planung gemäß BIM (Building Information Modeling) bei Hochbauten, der Technischen Gebäudeausrüstung und im Facility Management. Um seine Expertise zu erweitern, hat CANZLER vier Mitarbeiter zum „BIM-Manager“ zertifizieren lassen.

Nicht nur die Anzahl der zertifizierten Mitarbeiter ist auffallend, sondern auch dass diese in unterschiedlichen Bereichen bei CANZLER tätig sind. Die Zertifizierung gemäß dem Professional Certification Program buildingSMART International haben ein Ingenieur für Mechanik/HLS (Heizung, Lüftung, Sanitär), ein Ingenieur für Informationstechnologie/ELT (Elektroleittechnik), ein Architekt sowie ein Gebäudesystemtechniker erhalten.

Mit dem Wissen unterstützen die Kollegen die Steuerung und Koordination der Prozesse bei BIMProjekten und bei der Organisation. „Die nachgewiesenen Kenntnisse der BIM-Experten in unserem Unternehmen schaffen uns Wettbewerbsvorteile“, sagt Andreas Broßmann, einer der Geschäftsführer der CANZLER GmbH. „Es werden immer mehr Projekte im BIM geplant. Der Vorteil liegt darin, dass wir beispielsweise für die Entwicklung von Betreiberkonzepten auf Daten zugreifen können, die wir vorher mühselig zusammenstellen mussten.“

Mit dem Neubau des Terminal 3 der Fraport AG bearbeitet das Immobilienberatungs- und Planungsbüro derzeit eines der größten BIM-Projekte in Deutschland. Im Terminalhauptgebäude und einem Pier verantwortet es die Planung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik sowie die Planung der Gebäudeautomation im gesamten Neubau. Daneben ist CANZLER im Terminalhauptgebäude zuständig für die koordinierte und kollisionsfreie 3-D-Planung zwischen Hochbau und trassengebundenen Gewerken.

CANZLER engagiert sich außerdem in Arbeitskreisen für die BIM-basierte Planung, um die Weiterentwicklung aktiv mitzugestalten. Z. B. im Real FM e. V, der sich mit BIM aus Betreiber- und Nutzersicht beschäftigt und dem planungs- und baubegleitenden FM auseinandersetzt. Mit dem Professional Certification Program bietet buildingSMART International einen weltweit gültigen Qualitätsmaßstab für die Bewertung und Vergleichbarkeit von Kenntnissen und Kompetenzen in Building Information Modelling. buildingSMART Deutschland kooperiert mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), die gemeinsam die Richtlinie VDI/bS-MT 2552 8.1 als Grundlage des Programms entwickelt haben.

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Die ganze Vielfalt der österreichischen Alpenwelt an einem Ort erleben: Das ist im Salzburger Saalachtal rund um die Marktgemeinde Lofer möglich. Der kleine Ort bietet mit den Loferer Steinbergen, der Almenwelt und zahlreichen Schluchten beeindruckende Wanderziele.


Autor: Werner Menzel. Fotos: werner-menzel.de


Im Saalachtal reihen sich die Orte Lofer, Unken, St. Martin und Weißbach direkt aneinander. Gelegen im „Dreiländereck“ Salzburg, Tirol und Bayern hat sich das Tal und insbesondere der Ort Lofer sowohl bei Gästen aus Österreich, als auch aus Deutschland einen Namen gemacht. Aufgrund der topografischen Besonderheiten erleben Besucher hier auf engstem Raum die ganze landschaftliche Breite der Alpenregion.

Einer der ersten Anlaufpunkte ist traditionell die Almenwelt Lofer. Die Bergstation der Almbahn II ist gleichzeitig der Ausgangspunkt für sieben Rundwanderwege mit beeindruckenden Aussichtsgipfeln. Übrigens nutzen auch Biker die Almbahnen als Aufstiegshilfe und finden Anschluss nach Waidring/Steinplatte, Winklmoosalm und Unken/Heutal.

Per Wasserfallweg aufwärts

Nach der Ankunft in St. Martin und einer Stärkung im Gasthof Bad Hochmoos, welcher auch der Ausgangspunkt aller weiteren Touren rund um Lofer ist, möchte ich natürlich die Almenwelt erleben und entscheide mich zum Einstieg für eine kombinierte Entdeckungstour per Gondelbahn und Fußmarsch. Mit der Almbahn I geht es zunächst hinauf zur Mittelstation und von hier aus gleich auf einen leichteren, aber landschaftlich besonders schönen Wanderweg.

Foto: werner-menzel.de
Foto: werner-menzel.de

Der „Wasserfallweg“ führt mich von der Mittelstation in etwa zwei Stunden über knapp 400 Höhenmeter hinauf auf die eigentliche Almenwelt. Dieser Weg, der auch für Familien mit Kindern (allerdings ohne Kinderwagen) leicht zu schaffen ist, bietet neben zahlreichen kleineren und größeren Wasserfällen einige besonders eindrucksvolle Aussichten über das Saalachtal und die gegenüberliegende Gebirgskette.

Badespaß im Almsee

Es empfiehlt sich übrigens, diesen Weg zeitig am Morgen zu planen, um einmal der Hitze zu entgehen, wenn es nicht gerade durch schattigen Wald geht, andererseits aber auch, um möglichst ungestört die ursprüngliche Landschaft zu genießen.

Der Wasserfallweg kann aber natürlich auch von oben nach unten erwandert werden. Dabei bietet es sich in den Nachmittagsstunden an, an einem der Wasserfälle eine Erfrischungspause im kalten Bergwasser einzulegen. Also: Badesachen nicht vergessen! Die kann man auch direkt im Bereich der Almenwelt gebrauchen, wo mit dem Almsee und dem Roten Marmorsee zwei Speicherteiche warten, die an heißen Tagen gerne zur Abkühlung genutzt werden.

Tourenparadies Steinberge

Eine ganz andere Seite der Region Lofer erleben Besucher, die sich etwas mehr zutrauen und die Faszination der Steinberge auf sich wirken lassen möchten. Die Loferer und die anschließenden Leoganger Steinberge sind Touren-Paradiese. Freizeitsportler und Aktivurlauber haben die freie Auswahl zwischen 274 Wandertouren, 331 Radrouten, 36 Laufrouten und 156 anderem gekennzeichneten Routen in dieser Region.

Foto: werner-menzel.de
Foto: werner-menzel.de

Eine der anspruchsvolleren Touren führt vom Loferer Hochtal aus hinauf zur Schmidt-Zabierow-Hütte. Diese Tour durch die „Stoaberg“, wie die Einheimischen die Felsregion liebevoll nennen, ist für engagierte Gäste eigentlich ein absolutes „to-do“. Der kleine Wanderparkplatz im Loferer Hochtal liegt bei etwa 800 Metern und sollte während der Hüttensaison, die Mitte bis Ende Juni beginnt, sehr frühzeitig angefahren werden. Der Start zu dieser etwa 7,5 Kilometer langen Wanderung, bei der jeweils knapp 1.200 Meter Auf- und Abstieg zu bewältigen sind, führt zunächst noch durch einen schattigen Buchenwald. Danach geht es allerding relativ steil bergauf, bevor man bei etwa 1.400 Metern an den letzten Teilen der ehemaligen Steinbergalm vorbeikommt. Der Weg wird jetzt zunehmend steiniger: Die „Stoaberg“ machen ihrem Namen alle Ehre! Es geht durch eine Karstregion in Serpentinen bis einige hundert Meter unterhalb der Hütte. Die Schmidt-Zabierow-Hütte ist die einzige bewirtschaftete Schutzhütte in den Steinbergen.

Saalachtaler Naturgewalten

Wesentlich gemächlicher präsentieren sich die beliebten und im Sommer stark frequentierten Wanderrouten durch die „Saalachtaler Naturgewalten“: Vorderkaserklamm und Seisenbergklamm sind die Stichworte für Fans des wilden Wassers. Insbesondere die Seisenbergklamm mit ihrer 12.000-jährigen Geschichte fasziniert die Besucher und Wanderer. Nachdem im Jahr 1831 ein von damaligen Holzknechten errichteter Triftweg durch die 600 Meter lange Klamm einsatzbereit war, führen heute sicher ausgebaute Stege durch die Schlucht.

Foto: werner-menzel.de
Foto: werner-menzel.de

Die angegebene Wanderzeit von einer Stunde wird gerne überschritten – was nicht unbedingt am allgegenwärtigen „Klammgeist“ liegt, sondern an den unzähligen Fotomotiven in der Schlucht. Der Rundweg selbst ist etwa 2,5 Kilometer lang und führt über 160 Höhenmeter. Der Ausgangspunkt in Weißbach bei Lofer ist gut ausgeschildert und im Verlauf der Wanderung informieren Tafeln über wissenswerte Details aus Geschichte und Gegenwart.

Loferer Unterwelt erleben

Eine mit rund 400 Metern etwas kleinere, landschaftlich aber ebenso interessante Schlucht ist die Vorderkaserklamm zwischen St. Martin und Weißbach. Hier gilt es in einer Stunde rund 180 Höhenmeter zu überwinden. Bemerkenswert ist eine extreme Verengung der Klamm auf nur noch 80 Zentimeter. Um dieses Naturschauspiel zu erleben, können Besucher 373 Stufen erklimmen und bewältigen rund 1,3 Kilometer. Wer danach noch mehr Lust auf „Unterwelt“ verspürt, kann in unmittelbarer Nähe zur Klamm in die Lamprechtshöhle abtauchen. Mit einer Ausdehnung von rund 51 Kilometern ist sie eines der größten Höhlensysteme Europas.

Foto: werner-menzel.de
Foto: werner-menzel.de

Mehr noch: Seit Entdeckung eines weiteren Zuganges in 2.178 Metern Höhe gilt sie heute als größte Durchgangshöhle der Welt. Im Schauhöhlenteil wandert man rund 700 Meter in den Berg hinein und überwindet bis zur geräumigen Plattform mit Blick auf einen Großteil der gut beleuchtenden Höhle eine Höhendifferenz von 70 Metern.

Weitere Informationen

www.lofer.com
www.hochmoos.at
www.skialm-lofer.com
www.austria.info
www.salzburger-saalachtal.com
www.naturgewalten.at
www.schmidt-zabierow.at

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Der Megatrend Digitalisierung macht auch vor der Baubranche nicht Halt. Die Transformation ist in vollem Gange und die dynamische sowie teils rasante Entwicklung verändert auch die Zusammenarbeit in der Bauindustrie. Auf dem sechsten Hilti Expertenforum 2021 in Kaufering, das in diesem Jahr den Titel „BIM das Pubertier“ trug, wurde in eindrucksvollen Praxisbeispielen dargestellt, welchen Einfluss Building Information Modeling (BIM) auf Bauprojekte hat und wie sich die Herangehensweise sowie die Zusammenarbeit der Beteiligten dadurch verändert hat und noch weiter verändern wird.

Building Information Modeling ist raus den Kinderschuhen, der digitale Zwilling wird erwachsen und durchläuft die spannende Phase des Teenager-Daseins. Nun gilt es, die BIM-Methodik zu manifestieren und in der Industrie fest zu verankern. Mit dem zunehmenden Einsatz von BIM zeigt sich aber auch, dass sich Arbeitsabläufe sowie das Rollenspiel in der Bauindustrie nachhaltig verändern werden.

v.l.nr.: Volkmar Kinzel (Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH), Olaf Demuth (Zech Group AG), Dr. Stefan Nöken (Hilti AG), Heinz-Willi Cranen (Carpus & Partner AG)
v.l.nr.: Volkmar Kinzel (Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH), Olaf Demuth (Zech Group AG), Dr. Stefan Nöken (Hilti AG), Heinz-Willi Cranen (Carpus & Partner AG)

In seinen einleitenden Worten auf dem Hilti BIM Expertenforum 2021 gab Dr. Stefan Nöken, Mitglied des Vorstandes der Hilti AG, einen Ausblick auf die bevorstehenden Veränderungen: „Die ersten Schritte mit Building Information Modeling sind wir erfolgreich gegangen. Nun gilt es, das Profil zu bilden, die Themen zu manifestieren und in der Industrie zu verankern.“ Die Pandemie hat viele Trends beschleunigt und angeschoben, dazu gehöre auch das Bauen mit der BIM Methode. Nöken weiter: „Zu den aktuellen Megatrends gehören die Digitalisierung, das Thema Produktivität sowie Nachhaltigkeit.“

Digitale Disruption in der Bauindustrie

Einen erfrischen Einstieg in das Thema Digitalisierung bot die Key Note von Dr. Jens-Uwe Meyer, der an vielfältigen Beispielen aufzeigte, wie die digitale Disruption unser Leben verändert hat und weiter verändern wird. So ist sich Dr. Jens-Uwe Meyer sicher: „Die Technologie verändert uns und BIM verändert die Bauindustrie. Dies bedeutet auch, dass wir in Zukunft Dinge als selbstverständlich erachten werden, die wir heute als nicht notwendig ansehen.“ Und schloss seine Key Note mit „Es ist jetzt nicht mehr die Zeit über die Digitalisierung zu reden. Jetzt ist die Zeit, Digitalisierung zu machen.“

BIM in Praxisbeispielen

An das „machen“ knüpfte auch direkt der Schwerpunkt des diesjährigen Expertenforums an. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Praxisbeispiele anhand derer anschaulich illustriert werden konnte, was bauen mit BIM in der Praxis bedeutet, wo die Potentiale aber auch die Herausforderungen liegen.

Als erstes Beispiel kündigte Moderatorin Heike Kling (Leiterin Engineering Nord, Hilti Deutschland AG) das F&E Gebäude an, welches auf dem Hilti Gelände in Kaufering entsteht und dessen Fertigstellung voraussichtlich im Jahr 2023 sein wird. Das Gebäude integriert verschieden Funktionsbereiche, unter anderem rund 200 Büroarbeitsplätze, Labore sowie Testeinrichtungen für die technische Qualifikation der Produkte (z.B. Dübel und Brandschutzprodukte). Die Besonderheit: Das komplette Gebäude wurde in BIM geplant und Hilti ist in diesem Projekt der Bauherr. In der Diskussionsrunde mit Dr. Stefan Nöken (Mitglied des Vorstands, Hilti AG), Olaf Demuth (Mitglied des Vorstands, Zech Group AG), Heinz-Willi Cranen (Projekt Manager, Carpus & Partner AG) sowie Volkmar Kinzel (Projekt Manager, Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH) kristallisierte sich heraus, dass BIM auch einen quasi kulturellen Aspekt beinhaltet. Die Beteiligten sind sich einig: Die Datenbasis in BIM bietet einen hohen Detaillierungsgrad, aber um die Planung und Realisierung zu einem Erfolg werden zu lassen, müssen alle Projekt-Mitarbeitenden kooperativ unterwegs sein und es muss eine Lessons-Learned-Kultur im Projektteam etabliert werden.

v.l.n.r.: Markus Schmitz (Hilti Deutschland AG) und Thomas Kleist (Uniball Rodamco Westfield mfi Development GmbH)
v.l.n.r.: Markus Schmitz (Hilti Deutschland AG) und Thomas Kleist (Uniball Rodamco Westfield mfi Development GmbH)

Der sich im Bau befindliche südliche Teil des Überseequartiers in Hamburg ist ein Teil der Hafen City in Hamburg und soll 2023 fertiggestellt werden. Thomas Kleist (Senior Construction Manager, Uniball Rodamco Westfield mfl Development GmbH) und Markus Schmitz (BIM Projekt Manager, Hilti Deutschland AG) veranschaulichten, wie das Zusammenspiel vieler Fachplaner aus unterschiedlichen Kulturen in einem Megaprojekt funktioniert. Hilti agiert in diesem Projekt nicht als Hersteller, sondern als einer dieser Fachplaner. Die Definition einer festen Plattform sowie feste Meetingstrukturen und BIM-Koordinatoren, die auch für kleine Detailfragen ansprechbar sind, helfen bei der Strukturierung der Datenflut in diesem gigantischen Projekt.

Den Abschluss der Praxisbeispiele bildete das Thema „BIM und Automatisierung – Sicherheit und Produktivität auf der Baustelle“, in dem der Einsatz des Hilti Bohrroboters Jaibot anhand eines Projekts der Firma Goldbeck auf der Baustelle aufgezeigt wurde. Dr. Stefan Nöken (Mitglied des Vorstands, Hilti AG), Joachim-Urs Müller (Leiter Engineering Süd, Hilti Deutschland AG) und Maximiliane Straub (Entwicklungs-Ingenieurin, Goldbeck) veranschaulichten, wie sich der Koordinierungsaufwand auf der Baustelle durch den Jaibot verringert aber auch, welche Skepsis zunächst herrschte, als der Bohrroboter erstmalig auf der Baustelle zum Einsatz kam. Mittlerweile kann dieser jedoch als ergänzendes Werkzeug auf der Baustelle und als Paradebeispiel für die beispielhafte Verwendung der digitalen Daten aus dem BIM Modell betrachtet werden. Und auch im Bereich der Arbeitssicherheit kann der Jaibot punkten: Überkopf-Anwendungen zählen zu den Anwendungen mit der stärksten Belastung auf der Baustelle. Der Jaibot reduziert hier Belastungen und sorgt für mehr Arbeitssicherheit.

Alle Praxisbeispiele zeigen, dass die digitale Baustelle auch schon heute funktioniert. Erklärtes Ziel für die Zukunft ist es auch weiterhin, erst digital, dann real zu bauen. Das impliziert große Effizienzpotenziale sowohl in der Designphase, in der Bauphase als auch im Unterhalt.

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Gebäude digital zu planen, um dadurch alle Beteiligten frühzeitig zusammenzubringen – das ist die Idee von Building Information Modeling (BIM). Mit Hilfe von Software entwerfen, modellieren, optimieren und simulieren Architekten, Bauingenieuren, Gebäudetechniker, Elektrotechniker, Statiker und Bauunternehmer Gebäude: von der Planungsphase über den Bau bis zum Betrieb und dem möglichen Rückbau. Dafür macht die FH Münster ihre Studierenden fit. Seit 2018 bieten die Fachbereiche Bauingenieurwesen (BAU), Energie – Gebäude – Umwelt (EGU) und Architektur (MSA) die interdisziplinäre Lehrveranstaltung BIM an. Wie genau dieses gemeinsame Modul aufgebaut ist und welchen Mehrwert BIM in der technischen Gebäudeausrüstung bietet, erläutern Prof. Dr. Henriette Strotmann und Christine Hornbergs von der FH Münster am Dienstag (29. Juni) um 17 Uhr.

Dann findet das Online-Treffen der buildingSMART-Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe, Münster, Osnabrück zum Thema „BIM im Hochbau“ statt. Eine weitere Referentin spricht über „BIM in der Tragwerksplanung“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Registrierung unter fhms.eu/BIM-Hochbau jedoch erforderlich.

Christine Hornbergs, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt (EGU), hält am 29. Juni einen Vortrag zum Thema „Konzeptentwicklung für eine plattformgestützte Zusammenarbeit im Sinne der BIM-Methodik in der technischen Gebäudeausrüstung“. Foto: FH Münster/Katharina Kipp
Christine Hornbergs, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt (EGU), hält am 29. Juni einen Vortrag zum Thema „Konzeptentwicklung für eine plattformgestützte Zusammenarbeit im Sinne der BIM-Methodik in der technischen Gebäudeausrüstung“. Foto: FH Münster/Katharina Kipp

„BIM wird seit mehreren Jahren ganzheitlich implementiert, die erfolgreiche Umsetzung ist aber noch nicht branchenweit erreicht“, sagt Strotmann, die am Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster forscht und lehrt. Es fehle ein gemeinsamer Standard, um einen homogenen Kenntnisstand zu erreichen. „Vor allem in der technischen Gebäudeausrüstung haben viele das große Potenzial von BIM noch nicht erkannt“, so Hornbergs. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin hat sich in ihrer Masterarbeit am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt damit beschäftigt und ein Konzept für eine plattformgestützte Zusammenarbeit entwickelt.

Prof. Dr. Henriette Strotmann stellt in der Online-Veranstaltung das Mastermodul „BIM Interdisziplinär“ vor. Foto: privat
Prof. Dr. Henriette Strotmann stellt in der Online-Veranstaltung das Mastermodul „BIM Interdisziplinär“ vor. Foto: privat

Wie groß der Mehrwert des gemeinsamen Arbeitens verschiedener Disziplinen ist, vermittelt auch das Mastermodul „BIM Interdisziplinär“ den Studierenden. „Kommunikation und Austausch sind wichtige Erfolgsfaktoren für BIM. In unserem Modul bearbeiten die Studierenden in interdisziplinären Gruppen aus den drei Fachbereichen eine Projektaufgabe. Dadurch erwerben sie praxisnahe und technologische Kompetenzen“, erklärt Strotmann. Sie hat das Modul gemeinsam mit Prof. Ulrich Blum vom Fachbereich Architektur, der Münster School of Architecture (MSA), und Prof. Dr. Carsten Bäcker vom Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt konzipiert.

Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung „BIM im Hochbau“ fhms.eu/BIM-Hochbau

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Das Portal für Wintergärten, Sommergärten und Terrassendächer „Sonne-am-Haus.de“ präsentiert sich im neuen Look. Mit wenigen Klicks planen Bauherren ihren neuen Lieblingsplatz am Haus und finden kompetente Fachbetriebe zur Umsetzung. Die Kooperation mit „123gartenplaner.de“ und informative, inspirierende Informationen in den sozialen Medien erweitern das digitale Angebot.

Wintergarten, Sommergarten, Terrassendach

Zuhause die Sonne genießen: Mit modernen Winter- oder Sommergärten und Terrassendächern erweitern Bauherren ihren Wohnraum am Haus um einen Platz an der Sonne. Wer im Vorfeld etwas Zeit in die Planung steckt, findet seine Traumlösung. Planen geht besonders einfach digital – und bei „Sonne-am-Haus.de“ finden Hausbesitzer auch gleich den kompetenten Fachberater für die Herstellung und Montage.

Internetseiten: sonne-am-haus.de und 123gartenplaner.de Bild: TS-Aluminium-Profilsysteme GmbH & Co. KG
Internetseiten: sonne-am-haus.de und 123gartenplaner.de Bild: TS-Aluminium-Profilsysteme GmbH & Co. KG

Das Portal vereint Inspiration, Information und Beratung – und erstrahlt nun im neuen, modernen Look. Mit wenigen Klicks finden Bauherren und Wintergarten-Liebhaber News und hilfreiche Erklärungen, beispielsweise im „Sonne-am-Haus“-Wiki. Wie vielfältig Winter- und Sommergärten sind, zeigen die anschaulichen Objektbeispiele. Zudem unterstützt das Portal bei der Suche nach dem professionellen Fachbetrieb: Postleitzahl eingeben und aus den Vorschlägen den Handwerker des Vertrauens wählen. Aktuelle Themen, Produktneuheiten und Austausch bieten zudem die Profile auf Facebook, Instagram und Pinterest. Die vorgestellten, bereits realisierten Projekte inspirieren – so findet jeder Bauherr seinen Traum-Wintergarten.

Mit wenigen Klicks zum (Traum-)Garten

Der Traum vom eigenen Winter- oder Sommergarten lässt sich jetzt noch leichter erfüllen: Auf „123gartenplaner.de“ werden Bauherren Schritt für Schritt durch die Online-Planung geführt und beraten – schnell, unkompliziert und professionell integrieren sie ihren Wunsch-Wintergarten in die (Garten-)Planung. So entstehen digitale Zeichnungen als Planungsgrundlage für Do-it-yourself-Begabte oder den Profi. Die maßgetreuen Planskizzen lassen sich unkompliziert an einen Fachbetrieb weiterleiten, der ein unverbindliches Angebot erstellt.

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Ressourcenschonende Materialien machen klassischem Stahlbeton und Fassaden aus Primäraluminium zunehmend Konkurrenz. Die energieeffizienten Super Spacer Warme Kante Abstandhalter wurden in zwei Vorzeigeprojekten verbaut, deren Hauptmaterialien unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber beim Thema Kreislaufwirtschaft enorm viel gemeinsam haben. Darüber hinaus zeigen sie eine ganz eigene Ästhetik, die Architektur und Natur harmonisch integriert.

Seit Januar 2021 müssen alle Neubauten in der EU den Standard eines „Niedrigstenergiegebäudes“ erfüllen und sollen ihren Energiebedarf möglichst mit regenerativen Energien decken. Doch Energieeffizienz ist nur eine Seite der Medaille beim Thema nachhaltiges Bauen. Auf der anderen Seite gewinnt die Diskussion um graue Energie sowie um die zirkuläre Nutzung der eingesetzten Rohstoffe und Materialien immer mehr an Dynamik. Nicht nur aus der Politik erhält nachhaltiges Bauen Rückenwind. Tor-Christian Møglebust, Partner im Osloer Architekturbüro DARK Arkitekter, erzählt im Interview, dass der erste Großmieter des von DARK entworfenen Bürokomplexes Økern Portal ausdrücklich auf einer BREEAM Excellence Zertifizierung bestanden hatte.

Økern Portal mit Fassade aus rezykliertem Aluminium

Økern Portal ist eines der größten Entwicklungsprojekte, das jemals in Norwegen realisiert wurde. Es ist aber auch wegen der markanten, 14.600 m2 großen Fassade aus rezykliertem Aluminium herausragend. Der Aluminiumhersteller Hydro hat mit der Legierung CIRCAL 75R, die mindestens zu 75 % aus End-of-Life Aluminium hergestellt wird, eine CO2-Bilanz, die ihresgleichen sucht: der garantierte CO2-Fußabdruck unter 2,3 kg CO2 pro 1 kg Aluminium ist 84 % niedriger als der Durchschnitt bei der Primärgewinnung und entspricht der CO2-Freisetzung beim Verbrennen von Holz. Mit WICTEC EL evo von Wicona als Hauptfassade und dem Fassadensystem Sapa 4150 für die unteren beiden Etagen sind gleich zwei Marken der norwegischen Aluminiumspezialisten in dem Vorzeigegebäude verbaut.

Auftraggeber und Eigentümer ist der Oslo Pensjonsforsikring. Der Komplex bietet auf 80.000 m2 Fläche Platz für Büroräume, ein Hotel, Gemeinschaftsbereiche und einen Food Court. Auf den begrünten Dächern sind Urban Gardening, Bienenstöcke und eine Laufstrecke geplant. Trotz der Größe ist es dem Büro DARK Arkitekter gelungen, dem Entwurf Leichtigkeit einzuhauchen. Das Gebäude steht auf Stelzen, um fließende Übergänge zwischen dem öffentlichen Park und den Gewerbeflächen zu ermöglichen. Die Ästhetik der von Staticus installierten Fassade stellt mit der Anordnung ihrer 1.588 trapezförmigen Aluminiumelemente eine Verbindung zur umgebenden Natur her. Vertikal verlaufende Bänder erinnern an Baumstämme, die Facettierung der horizontalen „Blätter-Elemente“ sorgt für Licht- und Schattenspiele und unterstreicht die Lebendigkeit der Gebäudehülle. Das ausgeklügelte System aus Sonnenschutz, opaken Flächen und Zweifachverglasung sorgt dafür, dass die Fassade alle Vorschriften und Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllt.

Isoliergläser on Demand in den ersten beiden Etagen

Die ersten beiden Geschosse, ausgeführt von H-fasader mit einem Sapa Standardfassadenprofil, zeigen in sechs verschiedene Richtungen. Glaseksperten A/S aus dem dänischen Hjørring passte daher die insgesamt 3.000 m2 Dreifachverglasung individuell an die unterschiedlichen Anforderungen in puncto Schallschutz, Wärmeschutz, Sicherheit und Flächennutzung an. So wurden unter anderem Isoliergläser mit variierenden Schalldämmwerten zwischen 32 und 39 dB verbaut. Unsichtbarer Schallschutz für Wände und Decken sorgt darüber hinaus für eine breite Nutzungsmöglichkeit der Retail- und Gewerbeflächen.

„Das Projekt war eine Herausforderung“, erklärt Kent R. Beresford, Sales Manager Norway bei Glaseksperten. 12 verschiedene Glasaufbauten wurden in einer Größe bis 1.200 mal 3.000 mm produziert, die Vorgabe für den U-Wert war 0,6 oder weniger. Die äußeren Scheiben haben eine hoch lichtdurchlässige, farbneutrale Sonnenschutzbeschichtung Sunguard SuperNeutral 70S, innen liegt gehärtetes oder laminiertes Glas in unterschiedlichen Stärken. Um bei jeder Einheit eine Dicke von 55 mm zu erreichen, wurden die Super Spacer T-Spacer™ Premium Abstandhalter in den Breiten 14, 16 oder 18 mm während des Produktion entsprechend automatisiert gewechselt. „Super Spacer ist aufgrund der hervorragenden energetischen Performance unsere bevorzugte Warme Kante bei anspruchsvollen Nachhaltigkeitsprojekten wie dem Økern Portal. Außerdem stellen wir auch bei hohem Termindruck immer die geforderte Präzision bei der Spacerapplikation sicher“, ergänzt Glaseksperten Vertriebsleiter Jess Gregersen.

Saint-Denis wird zur heimlichen Holzhauptstadt Frankreichs

Als in den 1960er Jahren die Autobahn A1 den historischen Königsweg, der von Paris zur Kathedrale Saint-Denis führte, zerschnitt, wurde die Industriestadt im Norden von Paris endgültig zur Bannmeile, zur Banlieue. Die Königsstadt, die als Wiege der Gotik und als Grablege der französischen Royals Geschichte schrieb und in der einst die berühmten Wagon-Lits Speisewagen gebaut wurden, degenerierte mit dem Niedergang der Industrieregion zur Problemzone mit Plattenbau. Doch im Schatten des Stade de France weicht Saint-Denis peu à peu die Grenzen zwischen der Banlieue und Paris wieder auf. Auftrieb erhalten die Bemühungen durch zahlreiche Bau- und Infrastrukturprojekte für die Olympischen Spiele. Namhafte Medien- und Dienstleistungsunternehmen haben sich niedergelassen und nach dem Willen der Stadtplaner entsteht ein lebendiges Quartier zum Leben und Arbeiten, das sich nebenbei zu einer Hochburg des französischen Holzbaus entwickelt. Für das Olympiadorf, das bis 2024 in Saint-Denis entsteht, müssen alle Gebäude unter acht Stockwerken in Holzbauweise konstruiert werden, höhere Gebäude zumindest möglichst kohlenstoffarm ausgeführt werden. Dank der natürlichen Dämmeigenschaften, der Funktion als natürlicher CO2-Speicher und der einfachen stofflichen Wiederverwertung ist Holz aus nachhaltig bewirtschafteten, regionalen Wäldern ein idealer, ökologischer Baustoff. Im Werk vorgefertigte Holzrahmenelemente machen Holzbauprojekte im Vergleich zu klassischem Stahlbetonbau auch zunehmend wirtschaftlich.

Zeichen des Neuanfangs ist auch das 30 Hektar große Ökoviertel ZAC de la Montjoie im Stadtzentrum, in dem besonders strenge Vorgaben für die Förderung der Biodiversität sowie die Verwendung nachhaltiger Materialien wie Holz gelten. Im Jahr 2020 setzte BNP Paribas Real Estate hier mit dem 7-geschossigen Bürokomplex eines der größten, europäischen Großprojekte in Holzbauweise um. „The Curve“, entworfen vom Büro Chartier Dalix, beherbergt auf einer Fläche von 24.400 m2 rund 1.600 Arbeitsplätze, Gastronomie sowie ein Fitnesscenter. Die elegant geschwungene Grundform lässt Platz für 1.400 m2 Freiflächen, zwei mit Bäumen bepflanzte Grünareale grenzen das Gebäude zur Straße hin ab.

5.000 m3 Brettsperrholzelemente von Binderholz bilden die Struktur, nur der Gebäudekern und die vier Untergeschosse sind aus kohlenstoffarmem Beton. Wie kaum ein anderer Immobilienentwickler hat sich BNP Paribas der Nachhaltigkeit verschrieben. „The Curve“ unterschreitet die laut Wärmeschutzverordnung RT2012 geltenden Grenzwerte für den Energieverbrauch von durchschnittlich 50 kWh pro Quadratmeter um 40 % und wurde für Zertifizierungen nach HQE Exceptional, Effinergie+ und BREEAM geplant. Alle Bieter waren aufgefordert, Vorschläge für möglichst kohlenstoffarme Materialien einzubringen.

Plane und gebogene Scheiben bilden eine optische Einheit

Auch die 10.000 m2 große Elementfassade, realisiert von Metal Yapi, ist Teil des nachhaltigen Gesamtkonzepts. Um die Büros mit möglichst viel natürlichem Tageslicht zu fluten, wurden etagenhohe Fensterflächen mit Abwicklungen zwischen 1.000 und 2.000 mm sowie 3.285 mm Höhe eingeplant. Saint-Gobain Pietta fertigte die 2-fach-Verglasungen. Um den idealen Kompromiss aus Komfort, Ästhetik und Energieeffizienz zu finden, entschied man sich für ein extrem transparentes und hoch selektives Sonnenschutzglas von Saint-Gobain.

Die Isolierglaseinheiten für die gerundeten Gebäudeecken wurden bei Döring Glas in Berlin konkav und konvex gebogen. Der asymmetrische Scheibenaufbau besteht aus einem äußeren Verbundglas mit COOL-LITE XTREME 70/33 Beschichtung innen, 16 mm Super Spacer Triseal™ Premium Plus Black als Warme Kante sowie einem 8 mm Floatglas.

„Wir haben uns extra für dieses Projekt nach CEKAL zertifizieren lassen, um unserer hohen Anspruch an Qualität zu unterstreichen“, erzählt Döring Glas-Projektleiter Martin Lenz. Er fährt fort: „Trotz unserer großen Erfahrung waren die Scheiben im Erdgeschoss und Eingangsbereich eine Herausforderungen in Sachen Herstellung und Logistik. Die Einheiten sind bis zu 3.000 mm breit und 4.102 mm hoch und bringen damit knapp 900 kg auf die Waage. Ein Teil war darüber hinaus mit einem weißen Muster siebbedruckt, um einen kaum wahrnehmbaren Sichtschutz von außen nach innen zu erzielen. Eine weitere Anforderung von Seiten des Kunden war die Vorkonditionierung jeder einzelnen Isolierglaseinheit, um die Lebensdauer zu erhöhen. Für jede einzelne Isolierglaseinheit wurde der vorab errechnete Druck individuell nach den Vorgaben eingestellt.“

Joachim Stoß, Geschäftsführer der Edgetech Europe GmbH und Vice President International Sales bei Quanex ist stolz: „Die Architektur befindet sich gerade auf einem ungemein spannenden Weg. Ich bin zuversichtlich, dass es uns als Branche gemeinsam gelingen wird, die CO2-Bilanz von Gebäuden dank nachhaltiger Materialien und konsequenter Kreislaufwirtschaft, erheblich zu verringern. Wir sind sehr glücklich, dass wir bei Økern Portal und The Curve mit unserer Warmen Kante wieder einen kleinen Beitrag leisten konnten.“

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