Allgemein


Ein klingelndes Handy. Ein unachtsamer Verkehrsteilnehmer. Ein Tier, das vors Auto springt. Unfälle passieren schneller als gedacht, sei es auf der Fahrt vom Büro nach Hause oder auf dem Weg in den Sommerurlaub in den Süden. Im Ernstfall kommt es auf jede Minute an. Wo ist das Smartphone für den Notruf, wo befinde ich mich genau und wie heißt noch einmal „Ich brauche einen Notarzt“ auf Spanisch, Französisch oder Italienisch? Für solche Fälle gibt es ab Juli 2019 Vivatar drive von Bosch, ein Notrufsystem zum Nachrüsten, um schnelle Erste Hilfe zu ermöglichen.

Seit 31. März 2018 ist in der Europäischen Union das automatische Notrufsystem „Emergency Call“ – kurz eCall – Pflicht, um die Typenzulassung eines neuen Fahrzeugmodells zu bekommen. Laut EU können mit einem solchen System, das bei einem Unfall automatisch einen Notruf inklusive GPS-Standort absetzt, jährlich rund 2 500 Menschenleben gerettet und die Unfallfolgen bei Schwerverletzten um etwa 15 Prozent gesenkt werden. Bis jedoch alle Fahrzeuge auf deutschen Straßen serienmäßig mit dem eCall ausgestattet sind, wird es noch dauern. Daher bietet Bosch mit Vivatar drive eine effiziente Nachrüstlösung an. Im Notfall baut das System eine Sprachverbindung zum Bosch Notruf Assistenten auf. Wird Hilfe benötigt oder reagieren die Insassen nicht, übermittelt er die wichtigsten Daten an die lokale Rettungsleitstelle. Dadurch kann die Zeit, bis Hilfe eintrifft, deutlich verkürzt werden.

Vision Zero: Keine Verkehrstoten und Schwerstverletzten mehr

„Mit Vivatar drive führen wir eine vernetzte Gesamtlösung ein, die dem Bosch Leitmotiv Technik fürs Leben entspricht und buchstäblich Leben retten kann“, sagt Dr. Marco Lammer, Geschäftsführer Bosch Connected Devices and Solutions. „Dabei ist uns auch das Thema Datenschutz sehr wichtig. Vivatar drive überträgt nur im Notfall Daten, und auch dann lediglich solche, die für eine zielgerichtete Einsatzkoordination notwendig sind, zum Beispiel Unfallschwere und Standort.“ Im Notfall ist die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte für die Erste Hilfe entscheidend. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) begrüßt daher die Lösung.

Die DVW und Bosch verbindet die Vision Zero: Keine Verkehrstoten und Schwerstverletzten mehr.

System mit drei Komponenten: Stecker, App und Notruf Assistent

Vivatar drive besteht aus drei Komponenten: Einem Stecker, einer App und dem integrierten Bosch Notruf Assistenten. Der Stecker wird einfach in die 12V Buchse des Fahrzeugs gesteckt. Durch den integrierten, höchst präzisen Beschleunigungssensor und einen Microcontroller erkennt das Notrufsystem die Schwere einer Kollision. In Verbindung mit der App werden die per Bluetooth übermittelten Unfalldaten mit Fahrzeugstandort und -profil sowie, sofern vom Nutzer gewünscht und so eingestellt, Gesundheitsdaten vom Smartphone an den Bosch Notruf Assistenten geschickt. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar und verfügt über Erfahrung aus rund 2 500 Notrufen, die Bosch bereits für Neufahrzeuge mit eCall täglich bearbeitet.

Vivatar drive ist auch für die kommende Urlaubszeit eine unkomplizierte Lösung: Wenn es zu einem Unfall kommt, hat man einen deutschsprachigen Notruf-Assistenten auch in elf westeuropäischen Staaten immer dabei. Zudem kann die App auch außerhalb des Fahrzeugs genutzt werden, um zum Beispiel beim Wandern in den Bergen oder auf dem Heimweg in der Großstadt einen manuellen Notruf auszulösen.

Vivatar drive verfügbar ab Juli

Das Notrufsystem wird ab Mitte Juli 2019 bei ausgewählten Bosch Car Services sowie bei Amazon erhältlich sein. Vivatar drive gibt es in zwei Varianten: inkl. einem Monat Service für 49,99 Euro (UVP) sowie mit 12 Monaten Service für 79,99 Euro (UVP). Nach Ablauf des gebuchten Service kann dieser in der App für 4,99 Euro pro Monat bzw. 39,99 Euro pro Jahr verlängert werden.

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Fortriss mondloser Strömung, Zusammenriss ufernder Erinnerung, Sammlung ohne Wasserzeichen.

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Bodentief, über Eck oder bis zum Dachfirst – Glasfassaden am Haus werden immer größer. „Moderne Glassysteme müssen den Energiesparverordnungen nach DIN entsprechen und das bedeutet, dass sie kaum noch Wärme verlieren. Bei vielen Bau- und Sanierungsprojekten stehen lichtdurchflutete und transparente Außenhüllen aktuell maßgeblich im Mittelpunkt“, weiß Dennis Schneider, Geschäftsführer der SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH. Er stellt vor, was möglich ist und worauf Bauverantwortliche achten sollten.

Moderne Rahmenbedingungen

Bevor es um Designfragen geht, gilt es zunächst technische Anforderungen zu definieren. Dazu gehören beispielsweise Maße, Elementanzahl, Verglasung sowie Widerstand gegen Einbruchschutz, Luftschalldämmung und Luftdurchlässigkeit. „Durch bestimmte Entscheidungen wie die Größe der gesamten Glasfront und einzelner Systemelemente oder ob diese beispielsweise gar nicht, zu einer oder zu zwei Seiten zu öffnen sein sollen, ergeben sich bestimmte Anforderungen an Statik und Sicherheit“, verdeutlicht Dennis Schneider. Dabei schreitet die Marktentwicklung stetig weiter voran. Waren hochwärmegedämmte Bauelemente mit drei Scheiben vor Jahren noch extrem dick, zeichnen sich neuere Glassysteme wie das SF 75 und SF 75c trotz einer 3-fach Verglasung durch schlanke Bautiefen zwischen 75 und 95 Millimetern aus. „Eine hochwertige Verarbeitung des Glas-Rahmen-Verbundes sowie des Verbundes zwischen Flügel und Blendrahmen ist wichtig für den Widerstand gegen Einbruch und Aspekte wie Luftschalldämmung und Luftdurchlässigkeit“, sagt Schneider. Gegen Einbruch sollten Glassysteme mit der Resistance Class 2 oder nach alter Kategorisierung Widerstandklasse 2 ausgezeichnet sein. Hier liegen beispielsweise Beschlagteile verdeckt in den Profilen, was ein Aufhebeln oder Herausschlagen erschwert. Mit einem Richtwert von 36 Dezibel nach DIN EN ISO 140-3 reduzieren Fenster und Türen Schall und Außengeräusche schon erheblich.

Energieeffizient und pflegeleicht

Moderne Bauprojekte zeichnen sich zudem durch ihre großen Energiesparpotenziale aus. Dazu müssen die Glaselemente hohen Anforderungen gewachsen sein. Denn mittlerweile liegen die Höchstwerte für den sogenannten Wärmedurchgangskoeffizient bei Niedrigenergiehäusern bei 1,0 und bei Passivhäusern bei 0,8 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2k). „Trotz sicherheits- und energietechnischer Vorgaben bieten moderne Systeme viele Möglichkeiten, sie in der optischen Form ganz nach den individuellen Wünschen anzupassen“, erklärt Dennis Schneider. Ob unterschiedliche Farben von Flügel- und Blendrahmen, aufgesetzte oder eingelassene Bodenschienen oder die Öffnungsrichtungen der Flügel, Eigenheimbesitzer entscheiden dies selbst. SUNFLEX setzt dabei bei allen Falt-Schiebe-Systemen auf Aluminium. „Das Material ist beständig, leicht zu pflegen, formstabil und rostet nicht. Wer trotzdem nicht auf den wohnlichen Werkstoff Holz verzichten möchte, kann eine innenliegende hinterlüftete Holzverkleidung wählen“, informiert Dennis Schneider. Damit die Handhabung von Falt-Schiebe-Systemen im Alltag problemlos funktioniert, sollten die Laufrollen bei hohen Flügelgewichten aus Edelstahl bestehen. So ist ein leichtgängiges und geräuscharmes Bewegen möglich.

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Bodentief, über Eck oder bis zum Dachfirst – Glasfassaden am Haus werden immer größer. „Moderne Glassysteme müssen den Energiesparverordnungen nach DIN entsprechen und das bedeutet, dass sie kaum noch Wärme verlieren. Bei vielen Bau- und Sanierungsprojekten stehen lichtdurchflutete und transparente Außenhüllen aktuell maßgeblich im Mittelpunkt“, weiß Dennis Schneider, Geschäftsführer der SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH. Er stellt vor, was möglich ist und worauf Bauverantwortliche achten sollten.

Moderne Rahmenbedingungen

Bevor es um Designfragen geht, gilt es zunächst technische Anforderungen zu definieren. Dazu gehören beispielsweise Maße, Elementanzahl, Verglasung sowie Widerstand gegen Einbruchschutz, Luftschalldämmung und Luftdurchlässigkeit. „Durch bestimmte Entscheidungen wie die Größe der gesamten Glasfront und einzelner Systemelemente oder ob diese beispielsweise gar nicht, zu einer oder zu zwei Seiten zu öffnen sein sollen, ergeben sich bestimmte Anforderungen an Statik und Sicherheit“, verdeutlicht Dennis Schneider. Dabei schreitet die Marktentwicklung stetig weiter voran. Waren hochwärmegedämmte Bauelemente mit drei Scheiben vor Jahren noch extrem dick, zeichnen sich neuere Glassysteme wie das SF 75 und SF 75c trotz einer 3-fach Verglasung durch schlanke Bautiefen zwischen 75 und 95 Millimetern aus. „Eine hochwertige Verarbeitung des Glas-Rahmen-Verbundes sowie des Verbundes zwischen Flügel und Blendrahmen ist wichtig für den Widerstand gegen Einbruch und Aspekte wie Luftschalldämmung und Luftdurchlässigkeit“, sagt Schneider. Gegen Einbruch sollten Glassysteme mit der Resistance Class 2 oder nach alter Kategorisierung Widerstandklasse 2 ausgezeichnet sein. Hier liegen beispielsweise Beschlagteile verdeckt in den Profilen, was ein Aufhebeln oder Herausschlagen erschwert. Mit einem Richtwert von 36 Dezibel nach DIN EN ISO 140-3 reduzieren Fenster und Türen Schall und Außengeräusche schon erheblich.

Energieeffizient und pflegeleicht

Moderne Bauprojekte zeichnen sich zudem durch ihre großen Energiesparpotenziale aus. Dazu müssen die Glaselemente hohen Anforderungen gewachsen sein. Denn mittlerweile liegen die Höchstwerte für den sogenannten Wärmedurchgangskoeffizient bei Niedrigenergiehäusern bei 1,0 und bei Passivhäusern bei 0,8 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2k). „Trotz sicherheits- und energietechnischer Vorgaben bieten moderne Systeme viele Möglichkeiten, sie in der optischen Form ganz nach den individuellen Wünschen anzupassen“, erklärt Dennis Schneider. Ob unterschiedliche Farben von Flügel- und Blendrahmen, aufgesetzte oder eingelassene Bodenschienen oder die Öffnungsrichtungen der Flügel, Eigenheimbesitzer entscheiden dies selbst. SUNFLEX setzt dabei bei allen Falt-Schiebe-Systemen auf Aluminium. „Das Material ist beständig, leicht zu pflegen, formstabil und rostet nicht. Wer trotzdem nicht auf den wohnlichen Werkstoff Holz verzichten möchte, kann eine innenliegende hinterlüftete Holzverkleidung wählen“, informiert Dennis Schneider. Damit die Handhabung von Falt-Schiebe-Systemen im Alltag problemlos funktioniert, sollten die Laufrollen bei hohen Flügelgewichten aus Edelstahl bestehen. So ist ein leichtgängiges und geräuscharmes Bewegen möglich.

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Um Verarbeitern im Holzbau Lösungen für die Herausforderungen beim Bauen mit Holz vorzustellen, veranstaltet SWISS KRONO mehrere Live Online-Seminare zu den Themen „Brandschutz“ und „Raumluftqualität“. „In Online-Meetings möchten wir einen professionellen Austausch zu praktischem OSB- und Holzbau-Wissen initiieren“, sagt Uwe Jöst, Head of Sales OSB SWISS KRONO Group.

Mit je einem externen Spezialisten geben SWISS KRONO-Anwendungstechniker Einblicke in die Praxis und zeigen zukunftsfähige Wege der Umsetzung auf.

Die Referenten:

Reinhard Eberl-Pacan zum Thema „Brandschutz im mehrgeschossigen Holzbau“: Mit seinem Erfahrungsschatz kann er eindrucksvoll anhand vieler Beispiele schildern, wie sich Brandschutz im konkreten Fall im Holzbau realisieren lässt.

Karl-Heinz Weinisch zum Thema „Raumluftqualität bei Holzwerkstoffen“: Er referiert über Raumluftqualität und die Tücken, die Messungen in sich tragen. Weinisch sensibilisiert die Teilnehmenden für die Komplexität solcher Messungen und die vielen äußeren Faktoren, die darin einfließen.

SWISS KRONO-Anwendungstechniker präsentieren ergänzend dazu passende OSB-Holzwerkstoffe wie die schwer entflammbare SWISS KRONO OSB/3 SF-B und die emissionsreduzierte SWISS KRONO OSB/3 sensitiv.

Veranstaltungstermine:
Brandschutz mit Reinhard Eberl-Pacan am 16.03.2021 und am 23.03.2021, je 10:00-11:00 Uhr
Raumluftqualität mit Karl-Heinz Weinisch am 30.04.2021, 10:00-11:00 Uhr

Detaillierte Informationen, Termine und Anmeldung: www.swisskrono.de/online-seminare

Beide Experten referieren auch in den Live Fach-Webinaren auf bauinformation.com:

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Mit der wachsenden Nachfrage nach Transparenz und Tageslicht durch große Glasflächen in Wohn- und Geschäftsgebäuden steigt auch der Wunsch nach effizienten Beschattungslösungen.

Mit der wachsenden Nachfrage nach Transparenz und Tageslicht durch große Glasflächen in Wohn- und Geschäftsgebäuden steigt auch der Wunsch nach effizienten Beschattungslösungen. Mit der heroal VS Z Ecklösung bietet heroal ein Zip-Screen-System für Eckbereiche wie an Ganzglasecken an, das mit nur einer einzigen Seilführung Blend-, Sicht- und Hitzeschutz ermöglicht.

Die heroal VS Z Ecklösung besteht aus zwei Textilscreens mit Zip-Führung an den Seiten und einer Seilführung im Eckbereich, die für effizienten Sonnenschutz an Ecken (z. B. Ganzglasecken) sorgen. Besonders raffiniert: Der Behang wird mit separaten Endleisten geführt, die beide in nur einer Seilführung verlaufen. So lassen sich die Screens unabhängig voneinander steuern und können variabel an den Stand der Sonne angepasst werden. Realisierbar sind Flächen von bis zu 9 Quadratmetern pro Textilscreen. Um neben Blend-, Sicht- und Hitzeschutz auch Schutz vor Insekten zu bieten, lässt sich die heroal VS Z Ecklösung unter Verwendung von Distanzprofilen und passenden Zierkappen mit Insektenschutztüren oder -spannrahmen kombinieren.

Funktion und Ästhetik kombiniert: Die Konstruktion der heroal VS Z Ecklösung und die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten sorgen für einen effizienten Blend-, Sicht- und Hitzeschutz, der optisch an die Gebäudehülle angepasst werden kann. Bildquelle: heroal
Funktion und Ästhetik kombiniert: Die Konstruktion der heroal VS Z Ecklösung und die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten sorgen für einen effizienten Blend-, Sicht- und Hitzeschutz, der optisch an die Gebäudehülle angepasst werden kann. Bildquelle: heroal

Neben den funktionalen Vorteilen punktet die heroal VS Z Ecklösung auch unter ästhetischen Gesichtspunkten. Bei der Auswahl des Textilscreens stehen im Standard rund 250 Textilien zur Verfügung – von halbtransparent für Tageslicht im Gebäudeinneren bis blickdicht für eine nahezu vollständige Verdunkelung. Ist der Textilscreen nicht in Verwendung, verschwindet er im heroal FMB Unterputz-Kastensystem (Größe 105 und 125 Millimeter) mit Revision von unten. Für eine filigrane Verbindung der Textilscreens im Eckbereich sorgt die Seilführung aus Edelstahl.

Unterstützt wird das dezente Design zudem durch die seitliche Behangführung in Führungsschienen mit einer besonders schmalen Ansicht von nur 25 Millimetern. Auf Wunsch können Führungsschienen und Kastensystem vollständig eingeputzt werden. Die Beschichtung der stranggepressten Bauteile mit der wetterresistenten heroal hwr-Pulverbeschichtung schafft zusätzlichen Gestaltungsspielraum.

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Wie die beiden Unternehmen gemeinsamen bekanntgegeben haben, übernimmt Newforma das Technologieunternehmen BIM One Inc. Das zur globalen, technologiefokussierten Investmentgesellschaft Battery Ventures gehörige Softwarehaus ist mit 122.000 Anwendern rund um den Globus einer der Pioniere im Bereich Projektinformationsmanagement (PIM) für die Baubranche. Durch die Übernahme durch Newforma ist das Leistungsangebot der Unternehmen von BIM One, BIM One Consulting und BIM Track, Lieferant für SaaS Software-Produkte zur Koordination, Kollaboration, Workflows und Analyse, fortan ebenfalls Bestandteil des Portfolios von Newforma.

“Ich freue mich darüber, die Mitarbeiter und Kunden von BIM One Consulting und BIM Track in der Newforma-Holdings-Familie begrüßen zu dürfen”, erklärt Brock Philp, CEO von Newforma. “In der globalen Bauindustrie spielt die BIM-Technologie eine immer wichtigere Rolle. Die Übernahme von BIM One bringt einzigartige BIM-Expertise und mit BIM Track außerdem marktführende Software in die Newforma-Familie mit ein.”

BIM One wird auch weiterhin mit Gründer und CEO Jimmy Plante als eigenständiges Unternehmen agieren. Die Führung übernimmt Brock Philp von Newforma. Mitbegründer Carl Veillette und der Rest des Führungsteams bei BIM One berichten nach wie vor an Plante.

“Wir haben uns mit BIM One zusammengeschlossen, da es unser Ziel ist, unsere Technologien kontinuierlich weiterzuentwickeln und damit die Zukunft der Bauwirtschaft zu fördern”, fügt Philp hinzu. “Wir sind gespannt darauf, von welchen zusätzlichen Vorteilen dieser Integration zweier Unternehmen unsere gemeinsamen Kunden profitieren werden. Zunächst jedoch liegt das Hauptaugenmerk darauf, Jimmy Plante und Carl Veillette beim Wachstum von BIM One zu unterstützen.”

Jimmy Plante, Gründer und CEO von BIM One betont: “Newforma ist für uns der ideale Partner, weil wir die gleiche Philosophie bei der Entwicklung softwareunabhängiger Technologien verfolgen. Ziel ist es, Mitarbeitern einen besseren Zugang zu Software und außerdem optimierte Zusammenarbeit bei Bauprojekten zu bieten. Auch wenn sich unsere beiden Unternehmen der zentralen Herausforderung, der Lösung von Kollaborationsproblemen, aus verschiedenen Richtungen genähert haben, ist die Mission dennoch die gleiche: Wir wollen der Bauindustrie dabei helfen, Interoperabilitätsprobleme zu lösen. Die Kooperation mit Newforma unterstützt uns auch, unser Wachstum zu beschleunigen und unsere Mission als Technologieführer der Extraklasse innerhalb der Bauindustrie weiter zu verfolgen,” so Plante.

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Sag wird Sog. Klang wird Geflecht. Aussen wird innen. Vorn wird hinten. Anfang wird Quell. Zeitlichkeit wird Zeit.

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Stets: neu, frey, drei, – All, vier, – Fang, wieg, mit, hier, – dort, weit, nah, viel, – Will, Seyn, kein, mein. Stets.

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Dank seiner exponierten Stelle auf einer traumhaften Aussichtsterrasse oberhalb von Zuoz im Engadin, kann man bereits von weitem das gewaltige Hotel Castell erblicken. Von der Ortsstraße führt eine kurvige und schmale Straße den Berg hinauf. Das 1913 vom Schweizer Architekten Nicolaus Hartmann erbaute Haus wurde über die Jahrzehnte etappenweise renoviert, wobei immer viel Wert auf die heute noch sichtbare Ausgewogenheit zwischen Alt und Neu gelegt wurde.

Kunsthotel Castell in Zuoz im Engadin

Das Hotel Castell bietet moderne Zimmer in einem reduzierten Design, die vom international stark beachteten Architekturbüro UN Studio aus Amsterdam sowie vom lokalen Architekten Hans-Jörg Ruch aus St. Moritz gestaltet wurden.

Der Architekt Hans-Jörg Ruch aus St. Moritz gestaltete einen Teil der Zimmer des Hotel Castell
Der Architekt Hans-Jörg Ruch aus St. Moritz gestaltete einen Teil der Zimmer des Hotel Castell

Bei unserem Redaktionsbesuch im Hotel Castell (Juli 2020) logierten wir in einem vom Stararchitekten Ben van Berkel gestalteten Zimmer. Van Berkel führt mit Caroline Bos in Amsterdam das bereits erwähnte Architekturbüro UNStudio.

Von Stararchitekten Ben van Berkel gestaltetes Zimmer.
Von Stararchitekten Ben van Berkel gestaltetes Zimmer.

Küche und Restaurant

Der historische Speisesaal mit seiner mächtigen Stuckdecke ist groß, hell und freundlich. Hier bittet der Küchenchef Helmut Leitner zu Tisch. Er versteht seine Küche als authentische, saisonale Küche mit mediterranen und internationalen Einflüssen. Der Küchenchef setzt auf gehobene, aber nicht abgehobene Küche. Die Gerichte werden jeden Abend ideenreich à-la-carte kreiert. Die Speisen sind produktorientiert zusammengestellt. Der Charakter des Hauptproduktes steht im Vordergrund. Die Küche ist nach Meinung unserer Redaktion eine der Hauptattraktionen des Hotels, zumal auch das Personal von ausgesuchter Freundlichkeit ist und tatsächlich Zeit für ein kleines Gespräch über die Küche und die Region hat. Das zeichnet gute Hotels aus.

Die umfangreiche Weinkarte mit über 120 ausgewählten Provenienzen bietet Bekanntes, aber auch Newcomer, darunter auch viele preiswerte Trouvaillen. Die Restaurantleiterin Gianna Sorosina unterstützt gerne bei der Auswahl.

Das reichhaltige und regional geprägte Frühstücksbuffet wird im Restaurant, in Buffetform aufgetischt. Herzallerliebst werden Marmelade, Honig, Obst, Kompott und Joghurt in kleine Gläschen portioniert. Sicherlich ist das ein großer Mehraufwand in ungewöhnlichen Zeiten (Juli 2020), aber es ist auch wirklich schön anzuschauen.

Die legendäre Roten Bar, gestaltet von der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist und der Architektin Gabrielle Hächler
Die legendäre Roten Bar, gestaltet von der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist und der Architektin Gabrielle Hächler

Die Rote Bar von Pipilotti Rist

Für kunst- und kulturinteressierte Gäste ist das Hotel eine wahre Fundgrube. Angefangen mit der mittlerweile legendären Roten Bar, gestaltet von der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist und der Architektin Gabrielle Hächler, interagiert die knallrote Installation auf kontrastreiche Art mit den unveränderten Räumen aus der Gründerzeit und konterkariert die altehrwürdigen Bar-Lounge sowie das Restaurant mit seiner üppigen Stuckdecke. Von der Bar aus betritt man die aus Lärchenholz gefertigte Sonnenterrasse des japanischen Künstlers Tadashi Kawamata. Sie funktioniert als Verbindung zum Felsenbad mit seinem «Reflecting Pool» – eine weitere Installation des Japaners, die nur einen kleinen Fußmarsch entfernt liegt.

Bar-Lounge mit Zugang zur Roten Bar
Bar-Lounge mit Zugang zur Roten Bar

Kunst und Kultur im Hotel Castell

Das Hotel Castell zeigt sehr viel Kunst. Die Werke wurden dem Hotel von Hauptaktionär Ruedi Bechtler als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Man findet im ganzen Haus Werke renommierten Künstler Werke folgender Künstler aus der Sammlung von Ruedi Bechtler sind im Hotel Castell zu besichtigen: Roman Signer, Peter Fischli und David Weiss, Tadashi Kawamata, Pipilotti Rist und Gabrielle Hächler (Rote Bar), Ross Sinclaire, Thomas Hirschhorn, Carsten Höller, Martin Kippenberger, James Turrell, David Shrigley, Chantal Michel, Mickry Drei, Lawrence Weiner, Irene Hug, Teres Wydler, Martin Senn, Wade Guyton, Nic Hess, Mai-Thu Perret, Takaaki Izumi, Simon Starling, Hugo Suter, Christine Streuli, Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger, Markus Schaub, Ruedi Bechtler, Gabriel Orozco, Angela Buloch, Jason Rhoades, Erwin Wurm, Tobias Madison, Nicolas Party.

Kunstinstallation von Carsten Höller
Kunstinstallation von Carsten Höller

Beim Betrachten der Bilder, Skulpturen und Werke kann man sich leicht in Zeit und Raum verlieren. Die im Hotel ausgestellten Werke erheben Anspruch an einen professionellen Umgang mit der Thematik Kunst. Sie fördern das Gespräch über die Kunst bei den Gästen und schaffen ein unverwechselbares Ambiente.

Skyspace von James Turrell
Skyspace von James Turrell

Die in und ums Haus anzutreffenden Kunstwerke und Installationen von zahlreichen Künstlern von Weltrang, aber auch von jungen, vielversprechenden Talenten, sind in der Schweizer Hotellerie einzigartig und verleihen dem Castell einen zusätzliche unverwechselbaren Charme. Jeden Donnerstag um 17 Uhr findet eine Kunstführung mit der Hoteldirektion, Irene oder Martin Müller,  statt. Anmelden kann man sich bis 14 Uhr am jeweiligen Donnerstag an der Rezeption.

Hamam von den Stararchiteken UN Studio

Ein besonderes Highlight ist das Hamam im Untergeschoß. Das von UN Studio entwickelte Konzept zeigt alle klassischen Elementen des orientalischen Badekults. Stilecht bekommt man vor Eintritt ein Pestemal (Hamantuch), die Kese (Seife), die Hamam Tasi (Wasserschale) und einen Peelinghandschuh. Wer die Räumlichkeiten betritt sollte unbedingt vorher die Anleitung für die verschiedenen Stationen lesen. Danach steht einer kleinen Reise in den Orient nichts mehr im Wege. Es empfiehlt sich, einfach nur ausspannen und Kraft zu tanken.

Sehr empfehlenswert. Der Hamam-Bereich im Hotel Castell
Kunstinstallation von Carsten Höller

Der große zentrale Raum des traditionellen Hamams mit seinen angegliederten, beleuchteten Nischen wird im Hamam des Hotels Castell eigenständig und zeitgenössisch interpretiert. Die spirituelle Raumatmosphäre wird getragen von einer ausgeklügelten Lichtarchitektur. Entlang an halbtransparenten Raumschleiern ergießt sich eine besondere Lichtstimmung in den Zentralbereich. Dieser Lichthof ist als „Sunken Plaza“ zu verstehen– ein Ort, der durch fließend ineinandergreifende Bewegungs- und Ruhezonen Intimität bietet. Im diffusen Licht des Goldbads (Sicaclik) kann man, umspült von warmem Wasser, seine Gedanken schweifen lassen. Achtung, der Knopf für die Whirlpool-Funktion des Goldbads ist gut versteckt.

Die vorbereitenden (Sogukluk) und abschließenden (Camekan/ Ruheraum) Aufenthaltsorte sind als Schwellenräume gestaltet – Übergangsbereiche, die zwischen einer äußeren Welt der Urlaubsaktivitäten und einer inneren Welt, der konzentrierten körperlichen und seelischen Reinigung, vermitteln.

Das Felsenbad von Tadashi Kawamata mit «Reflecting Pool»,umgeben von einer Holzplattform.
Das Felsenbad von Tadashi Kawamata mit «Reflecting Pool»,umgeben von einer Holzplattform.

Das Felsenbad mit Außensauna

Das Felsenbad von Tadashi Kawamata – ein «Reflecting Pool» umgeben von einer Holzplattform – bildet mit seiner kleinen finnischen Sauna unter freiem Himmel eine Ergänzung zum eher nach innen gerichteten Hamam. Die Sauna lässt sich exklusiv mieten. Dort kann man sehr gut alleine oder in kleiner Gesellschaft  –  inmitten einer wunderbaren Naturkulisse – entspannen.

Sonnenterrasse mit kinderfreundlicher Hotelwiese.
Sonnenterrasse mit kinderfreundlicher Hotelwiese.

Kino, Musik, Theater und Film

Das Castell besitzt ein eigenes kleines Kino mit 30 Plätzen, direkt neben dem Hamam. Das Programm wird von Walter Ruggle, Trigon Film, gestaltet. Jeden Freitag und/oder Samstag um 21.00 Uhr wird ein Film gezeigt. Gelegentlich finden Musik-Events im Hotel Castell statt. Zu Gast waren Größen wie: Corinne Curschellas, Fritz Hauser, Vera Kaa, Max Lässer, Roland van Straaten, “Die geholten Stühle”.

2012 wurde der Film „Der Teufel von Mailand“ nach dem gleichnamigen Roman des Schweizer Autors Martin Suter gedreht. Das Hotel Castell war der Hauptdrehort.

Golf im Hotel Castell

Der im Juni 2003 eröffnete 18-Loch Golfplatz Zuoz-Madulain liegt nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt. Für  Hotelgäste gibt es eine Green Fee-Ermäßigung

Flughafen

Der regionale Flughafen Samedan ist ca. 12 Kilometer vom Hotel entfernt.


Der Aufenthalt wurde vom Hotel unterstützt und hatte keinen Einfluss auf unsere journalistische Unabhängigkeit.

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