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15
Jun

Einfamilienhaus auf der kanadischen Insel Fogo Island

Ein Einfamilienhaus an der rauen Küste der kanadischen Insel Fogo Island: Entstanden ist ein Gebäude, das sich in seine Umgebung einfügt und dabei hohen Wohnkomfort, eine sehr gute Wärmedämmung und Naturnähe vereint.

Optisch wie aus einem Guss: Je nach statischen und wärmedämmtechnischen Anforderungen ergänzen sich die Kunststofffenster der Schüco LivIng Serie (links) mit den Schüco Aluminiumfenstern AWS 75.SI+ (rechts) perfekt. Fotograf: Alex Fradkin
Optisch wie aus einem Guss: Je nach statischen und wärmedämmtechnischen Anforderungen ergänzen sich die Kunststofffenster der Schüco LivIng Serie (links) mit den Schüco Aluminiumfenstern AWS 75.SI+ (rechts) perfekt. Fotograf: Alex Fradkin

Fogo Island (Feuerinsel) liegt im eiskalten und rauen Nordatlantik in der Provinz Neufundland und damit selbst für kanadische Verhältnisse buchstäblich am „Ende der Welt“. Besiedelt ist die Insel mit einer Fläche von 254 km² nur spärlich. Rund 2.700 Einwohner leben dort inmitten der kargen Natur, vorwiegend in kleinen, farbenfroh angestrichenen Holzhäusern.

Ins Auge fallen besonders die Stelzenhäuser mit umlaufenden Decks an der Küste. Ihre Bauweise stammt aus der Zeit, in denen die Kabeljau-Fischerei die Haupteinnahmequelle der Insulaner war. Holzkonstruktionen, die so genannten Rooms, standen auf Stelen über dem Meer, waren mit den jeweiligen Haupthaus verbunden und dienten als Plattform zum Verarbeiten und Trocknen der Fischerträge.

Verschiedene Fenstergrößen ermöglichen unterschiedliche Blickwinkel auf Land, Meer und Himmel: Während die kleinen Fenster Details der Landschaft punktuell in Szene setzen und die Bewohner zu Betrachtern machen, laden großflächige Festfelder dazu ein, sich als Teil der umliegenden Natur zu fühlen. Fotograf: Alex Fradkin
Verschiedene Fenstergrößen ermöglichen unterschiedliche Blickwinkel auf Land, Meer und Himmel: Während die kleinen Fenster Details der Landschaft punktuell in Szene setzen und die Bewohner zu Betrachtern machen, laden großflächige Festfelder dazu ein, sich als Teil der umliegenden Natur zu fühlen. Fotograf: Alex Fradkin

Auffallend modern gibt sich ein Neubau in dem kleinen Dorf Joe Batt’s Arm, geplant und realisiert von Architekt Kingman Brewster. Brewster stammt aus New York und zog vor über zehn Jahren mit seiner Familie von Brooklyn (NY) nach Fogo Island. Beabsichtigt war ein Aufenthalt von ein paar Monaten, doch die Familie blieb. Seitdem verbindet Kingman Brewster sein zeitgenössisches Gespür für Design und Komfort respektvoll mit seiner Wertschätzung für die lokale Architektur. Dies ist auch ganz offensichtlich bei diesem Einfamilienhaus zu erkennen: Teilweise auf Pfähle gesetzt scheint das Gebäude über der felsigen Landschaft zu schweben. Es wirkt dadurch leicht, wie ein sanfter Fußabdruck auf flechtenüberzogenem Gestein. Die Stelen sind einerseits praktisch, um in dem unebenen Gelände zu bauen, gleichzeitig sind sie eine Hommage an die typischen Holzhäuschen, in denen heimische Fischer ihren Fang verarbeiten.

Auch wenn die Eisschollen zum Greifen nahe scheinen, spürt man im Wohnraum nichts von den frostigen Außentemperaturen. Sieben Kammern innerhalb des Rahmenprofils der Kunststofffenster Schüco LivIng 82 AS Classic erzielen eine hervorragende Wärmedämmung – ideal für diese klimatischen Bedingungen. Fotograf: Alex Fradkin
Auch wenn die Eisschollen zum Greifen nahe scheinen, spürt man im Wohnraum nichts von den frostigen Außentemperaturen. Sieben Kammern innerhalb des Rahmenprofils der Kunststofffenster Schüco LivIng 82 AS Classic erzielen eine hervorragende Wärmedämmung – ideal für diese klimatischen Bedingungen. Fotograf: Alex Fradkin

Neben der Stelzenbauweise erinnern auch die kleinen quadratischen Fenster an die regionale Architektur. Von Innen erlauben sie gerahmte Ausblicke, gleich einem Passepartout, das spannende Details aus der weitläufigen Landschaft punktuell in Szene setzt. Im Gegenzug geben großflächige Fenster- und Schiebeelemente den Blick in die atemberaubende Umgebung frei und lassen ein Maximum an Tageslicht in die Räume fallen. Verwendet wurden Schüco Systeme teils aus Kunststoff, teils aus Aluminium – je nach Anforderung der perfekte Werkstoff.

Neufundland ist mit einer durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur von nur acht Grad eine der kältesten Gegenden in Kanada. Soll hier aus einem Haus ein gemütliches Zuhause werden, ist eine hochwärmegedämmte Gebäudehülle entscheidend. Besonders, wenn eine offene Gestaltung mit möglichst viel Transparenz gewünscht ist. So entschied man sich für das Kunststoff-Fenstersystem Schüco LivIng 82 AS. Die hervorragenden Rahmen- und Wärmedämmwerte von Uf = 1,0 W/(m²K) und Uw = 0,90 W/(m²K) machen Schüco LivIng zu echten Wohlfühlfenstern – denn die innenseitige Rahmentemperatur sinkt selbst im strengsten Winter nicht fühlbar unter die Innenraum-Temperatur. Zug- und Kondensaterscheinungen werden durch die einzigartige Dichtungstechnologie dauerhaft wirksam vermieden.

Dank eines elektrischen Antriebs lässt sich die großdimensionierte Kunststoff-Hebeschiebetür Schüco LivIngSlide bequem per Schalter oder über eine Smart-Home-Lösung öffnen und schließen. Eine bodengleiche Schwelle sorgt für absolute Barrierefreiheit. Fotograf: Alex Fradkin
Dank eines elektrischen Antriebs lässt sich die großdimensionierte Kunststoff-Hebeschiebetür Schüco LivIngSlide bequem per Schalter oder über eine Smart-Home-Lösung öffnen und schließen. Eine bodengleiche Schwelle sorgt für absolute Barrierefreiheit. Fotograf: Alex Fradkin

Gleiches gilt für die verbauten Kunststoff-Hebeschiebetüren der Schüco LivIng Serie. Sie besitzen eine Wärmedämmung auf Niedrigenergiehausniveau und schaffen so jederzeit ein angenehmes Raumklima. Mit einer Bautiefe von 82 mm, einem Rahmenwert von Uf = 1,3 W/(m²K) und hochwertigen Isoliergläsern, erreicht Schüco LivIngSlide exzellente Wärmedämmwerte bis Uw = 0,80 W/(m²K). Das Schiebesystem mit seiner guten Dichtigkeit bietet so besten Schutz vor jeglicher Witterung. Zudem überzeugen die Hebeschiebetüren mit einem Höchstmaß an Komfort: Sie können optional mit einem elektrischen Antrieb ausgerüstet werden, mit dem sich selbst großdimensionierte Schiebeelemente einfach und bequem per Schalter oder über eine Smart-Home-Lösung öffnen und schließen lassen. Die bodengleiche Schwelle sorgt für optimale Barrierefreiheit und stellt so keine Stolperkante dar. Außerdem verhindert die thermisch getrennte Schwelle durch ihre sehr guten Wärmedämmeigenschaften zuverlässig fußkalte Bereiche.

Wo endet das Haus? Eigentlich an den schmalen Profilen des Schüco Aluminiumfenstersystems AWS 75.SI+. Gefühlt reicht der Wohnraum jedoch bis zum Horizont. Fotograf: Alex Fradkin
Wo endet das Haus? Eigentlich an den schmalen Profilen des Schüco Aluminiumfenstersystems AWS 75.SI+. Gefühlt reicht der Wohnraum jedoch bis zum Horizont. Fotograf: Alex Fradkin

Große, bewegliche Fensterflügel sind bei dem oft starken und kalten Wind auf Fogo Island nicht funktional, so fiel die Wahl an zwei Stellen im Haus auf großformatige Festfelder. Dafür kam das Schüco Aluminium-Fenstersystem AWS 75.SI+ (Super Insulated) zum Einsatz. Dank besonders schmaler Profile verbindet es optische Leichtigkeit mit der hohen Stabilität von Aluminium. Da festverglaste Fenster nicht das Gewicht eines beweglichen Öffnungsflügels tragen müssen und auch keinen Öffnungsspielraum im Inneren benötigen, können sie groß ausfallen – wie hier u.a. in einer Dimension von 2,4 m x 2,8 m.
Trotz der verbauten Größe überzeugt Schüco AWS 75.SI+ mit exzellenter Wärmedämmung bis zu einem Uf -Wert von 0,92 W/(m²K) in der Bautiefe 75. So spürt man drinnen nichts von den frostigen Temperaturen, auch wenn der Schnee zum Greifen nahe scheint. Und auch hinsichtlich des angestrebten nachhaltigen Gebäudekonzepts leistet das Cradle-to-Cradle-zertifizierte System aus Aluminium einen entscheidenden Beitrag: Schüco AWS 75.SI+ besitzt eine 100 %ige Recyclingfähigkeit und kann bei einem Rückbau erneut zu hochwertigen Rohstoffen in Ausgangsqualität aufbereitet werden.

Auch wenn Fenster, Schiebetüren und Festfelder teils aus Aluminium und teils aus Kunststoff bestehen, um statischen, optischen und wärmedämmtechnischen Anforderungen zu entsprechen, nimmt dies keinen Einfluss auf das einheitliche Erscheinungsbild der Gebäudehülle. Aufgrund der identischen Profilfarben der verschiedenen Bauteile (innen Verkehrsweiß, außen Anthrazitgrau) wirken sie wie aus einem Guss. Das verleiht dem Äußeren des Gebäudes eine ruhige, reduzierte Optik – und macht es zu einem harmonischen Bestandteil seiner Umgebung.

Der Beitrag Einfamilienhaus auf der kanadischen Insel Fogo Island erschien zuerst auf FASSADEN Fachzeitung - Fassadentechnik Gebäudehülle.