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14
Mai

THE WRONG HOUSE – Hitchcock als Architekt? | REVIEW

By Simone Kraft

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„The history of architecture not only comprises the history of built constructions and unrealized projects designed by prominent architects but also the representations and evocations of architecture in the arts and popular culture. This is why the architectural historian should address the imaginary architecture of cinema.“ (10)

Schon der erste Satz bringt Wesentliches auf den Punkt, das letztendlich auch den Ansatz von deconarch.com umschreibt: Die gebaute, gestaltete Umwelt ist bedeutsam für uns, in der rasanten globalisierten Stadtentwicklung vielleicht mehr denn je. Hinzu kommt, dass diese (architektonisch) gestalteten Räume und Strukturen sind nicht nur dreidimensional und aus Mörtel und Backstein – oder aber heute treffender: aus Beton, Eisen, Glas – äußerst bedeutsam sind, sondern eben auch virtuell und ideell.

Wie sehr etwa Abbildungen ein bestimmtes Image von Rauminszenierung transportieren und prägen können, war zuletzt in der Frankfurter „Playboy Architektur“-Ausstellung Thema (deconarch.com Review). Was dabei bei einem gedruckten Magazin gelungen ist, ist umso mehr bei bewegten Bildern zu beobachten. Gerade im Film ist die Arbeit mit Raum fundamental – obwohl räumliche Strukturen und Architektur zunächst in erster Linie „nur“ als Hintergrund und Bühne des Geschehens fungieren.

Blick ins Buch (c) nai010

Ein Regisseur, der in seiner Arbeit buchstäblich als Architekt gewirkt hat, ist Weiterlesen

Source: deconarch.com

Category: LITERATURE, Alfred Hitchcock, Architektur, Buch, de, Film, Kino, Nai010, news, Raum, Review, Rotterdam, Setdesign, Suspense, The Wrong House, top


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